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Donnerstag, 31. Dezember 2020

2020 - die rückschau

tja... hmm... was macht man denn nach so einem jahr? 9 monate mit pandemie und die aussichten sind und bleiben unwägbar. wenig alltag, viel arbeit mit viel plan b und trick 17, viel homeoffice im dachstübchen. viel zu wenig fotos gemacht, doch gar nicht so wenig gestrickt, jedoch wenig gebloggt. mal sehen, was ich alles noch zusammenbringe beim nun folgenden jahresrückblick. 


im januar war alles noch recht ruhig und übersichtlich. das erste gestrick des jahres war ein ard buffet-projekt, ein klassisches 2-skein-wonder und mal wieder ein möbius-loop. ich freute mich auf die h+h im märz vor und beendete mahana, das tuch, das wir im jahr zuvor auf der messe angestrickt hatten. daneben gab es viele erste male auf der arbeit, denn der neue job (seit oktober `19) war eben noch neu und forderte aufmerksamkeit. im februar wurde endlich mein weihnachtsgestrick fertig (warum brauch ich bei fransen eigentlich immer so lang?) und es gab einen sockenversuch (der ist immer noch single, vielleicht klappt es nächsten februar mit no.2). vom besten mann von allen gab einen neuen blogheader und schöne messe-give-aways für die messe im märz. die wurde dann - nur ein paar tage später - abgesagt. wegen corona. fühlte sich alles noch etwas seltsam an. ich machte mit ein paar freundinnen noch pläne für in alternatives wochenende in köln. doch dann war am 16.03. alles klar: lockdown, homeoffice, #stayhomeandknit, #flattenthecurve

als erstes lockdown-gestrick habe ich mir dann einfach was besonders schönes vorgenommen: eine jacke für einen kleinen berliner jungen. stilecht mit hasenknöpfen und ein klassiker meiner baby- und kleinkind-gestricke. 
im april hab ich dann mal überstunden abgebaut (zuhause) und irgendwie war ostern. es gab online so viele tolle online-aktionen (live-hörspiele, die crooner-sessions von gary barlow (eines meiner jahreshighlights; endlich werde ich noch take that-fangirl 😂), digitale strick- und häkeltreffen...
und auch hier haben sich in den ersten wochen nun so liebgewonnene online-treffen per skype etabliert (hier winke ich mal zu frauhaekel, thecookingknitter, nala_verstrickt, naehstrickgarten, sternen_wolle und freyjameetsmel).
der mai war der monat der reliefstäbchen. selten soviel spass gehabt mit der häkelnadel. außerdem gab ein neues #stayhome-gestrick mit lauter garnen aus dem wolllager und dem passenden namen. 
wahrscheinlich lag es am homeoffice. im juni wurde hier für zuhause für das bad und die nachhaltigkeit gehäkelt und gestrickt. das utensilo an der badezimmerwand ist seitdem täglich praktisch und die kosmetikpads im dauereinsatz. machen aber halt auch viel spass beim stricken. laue sommerabende im juli verlangten nach häkellaternen. 


august - endlich urlaub. statt schweden ging es in die schweiz. das war nun die kurzfassung. tatsächlich haben wir selten so ins ungewisse geplant und alles dann doch wieder kurz vor knapp umgeworfen. aber corona sowie eine veritable hitzewelle über europa machten es ein wenig tricky. wir wollten ins kühle und da skandinavien sich nach keiner guten wahl anfühlte, wurden es die höhenlagen in der schweiz. dank wohnmobil mit selbstversorgung konnten wir gut abstand halten und dennoch schöne aussichten, legendäre passstraßen sowie relativ entspannte urlaubstage genießen. ich strickte urlaubssocken. im september galt es dann wieder fahrt aufnehmen im job. nebenher reichte es nur für ein paar maschen hier und da. und nicht mal für einen blogbeitrag. im oktober strickte ich den alljährlichen schal des lebens und wir hatten die bekloppte idee, das der hiesige kaninchenmann eine neue dame bräuchte. brauchte er nicht (zumindest sah er nach drei tagen vergesellschaftung so zersaust und traurig aus, dass wir die idee an den nagel hängten und den kleinen mann als künftigen einzelgänger wieder nach hause holten). dort sprang und hoppelte er dann noch drei wochen voller guter dinge umher, um dann ganz unverhofft (trotz fast 10 jahren) und schnell ende oktober seine köfferchen final zu packen. wir vermissen ihn sehr! und sind nun nach 13 jahren kaninchen- und tierlos. 
im november habe ich dann dank stich.fest die diesjährige sockenausbeute direkt verdreifacht. sie hat mir nämlich lieberweise 4 sockenknäule auf ihrer sockenstrickmaschine aus dem 3D-drucker verkurbelt. aus den strickschläuchen lassen sich dann mit handgestrickten bündchen, spitzen und fersen recht schnell und zudem unterhaltsam socken bis größe 41 fertigen (*klick* und *klick*)immerhin gehe ich nun mit 3 paar socken sowie 2 einzelsocken aus diesem jahr. damit das im nächsten jahr ein bißchen mehr wird, habe ich schon ein paar lieblingsknäule und -stränge separiert: für mehr socken in 2021. 
trotz viel arbeit (und bis mitte märz wird sich das erst mal nicht ändern) sowie lockdown haben wir uns hier im dezember eine wunderbar gemütliche weihnachtszeit gemacht. mit lichterkette in der küche, weihnachtsbaum seit nikolaus, viel weihnachtssongs sowie wohlfühlfilmen. weihnachten gab es die familie per skype und telefon - und wir hoffen, dass es sich im nächsten frühjahr besser anfühlt mit dem besuchen. 

die wollbindungs-lieblinge

statt den angestrebten 20 projekten wurden sogar 22+2* fertig, was einfach daran lag, dass es viel kleinzeug war. dummerweise habe ich einige davon nicht so richtig fotografiert. es hakt also ein wenig in meinem ravelry-projekt-archiv.
allerdings - und wie immer - gibt es auch in diesem jahr ein paar besondere lieblinge:



von links nach rechts:
  • tasche in flechtoptik - von tanja steinbach und das erste häkelprojekt des jahres. mit reliefstäbchen und sogar handgenähtem futter. hat viel spass gemacht.
  • socktube-socken - das beste was selbstmusternder sockenwolle passieren kann. irgendwann will ich so eine strickmaschine. bis dahin freu ich mich noch dann 4 sockenschläuchen, die hier noch liegen. 
  • einfaches tuch - was zunächst so easypeasy daher kommt, hat viel pootential zum klassiker, meiner meinung nach wieder eine klassische "steinbach". das ganze muss ich euch nochmal genauer und extra vorstellen.

der fragebogen

  • haare länger oder kürzer? noch länger und grauer (ich liebe es!)
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? kurzsichtig wie immer und die ersten gleitsichtgläser inkl. neuer brille
  • mehr ausgegeben oder weniger? weniger
  • der hirnrissigste aufregendste plan? nach 50 ideen und verworfenen plänen: den sommerurlaub kurzerhand als höhentour verlebt. 
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? den splügenpass bei regen und mit wohnmobil 
  • die teuerste anschaffung investition? nicht die teuerste, aber die aufregendste: der 3D-drucker (als teil-weihnachtsgeschenk für den besten ehemann von allen)
  • das leckerste essen? das ofengemüse in gundels omnia-backofen, der kaffee im home-office, das backendl in der turnhalle in marxheim
  • das beeindruckenste buch? oh - es war kein nachhaltiges lesejahr
  • der beste song? nach 20 jahren erst entdeckt und dabei bin ich große weihnachtslied-fanin: dear santa von ringo starr und außerdem die crooner-sessions von gary barlow
  • das schönste TV/streaming? ted lasso, queensgambit, der doktor und das liebe vieh (2020)
  • die meiste zeit verbracht...? zuhause und im homeoffice #flattenthecurve
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und dem pummi
  • die schönste zeit verbracht ...? zuhause #stayathome
  • vorherrschendes gefühl 2020? lernen
  • 2020 zum ersten mal getan? einen parteitag organisiert, den furkapass befahren, einen 3D-drucker aufgebaut, meine monatshygiene nachhaltig umgestellt und socken aus sockenschläuchen gestrickt (danke, fia!)
  • 2020 nach langer zeit wieder getan? seit 13 jahren wieder tier- und hasenlos, lange haare und damit verbunden große pferdeschwanz-liebe, mal wieder im wallis gewesen
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? tschüß pummi, corona und die ganzen corona-verleugner 😠
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;) sowie: "danke schon jetzt für deinen einsatz."
  • 2020 war mit einem wort? trotz und mit pandemie: erstaunlich gut.

heute abend gibt es silvester zu zweit im frischgefallenen schnee hier auf dem berg und ich mache gleich noch 2 strickprojekte fertig.
und bei der ganzen jahresrückschau
 bin ich so dankbar, dass meine familie und freunde so gut und gesund durch das jahr gekommen sind und hoffe, dass ihr alle gut und gesund im neuen jahr landet. passt gut auf euch auf und bleibt guter dinge.

Freitag, 30. Oktober 2020

wollbindung classics: halloween witch doll

manche dinge bleiben einfach gut oder kommen wieder. cordhosen zum beispiel, aber auch barry white, preiselbeeren zum backhähnchen oder auch: strickhexen.


am abend vor dem halloween-abend passt es da ganz gut, mal wieder einen blick auf ein gestrick aus 2008 zu werfen und damit hier eine neue rubrik zu starten: die wollbindung classics. zeitlose projekte, die auch nach jahren/einem jahrzenht noch spass machen, sich gut stricken lassen und die ich immer noch empfehlen kann.

um halloween 2008 wohnten wir auf der anderen seite der stadt, waren recht frisch verheiratet, das kaninchen hieß eeschen und ich habe mir vor halloween mit diversen wollresten ein, zwei gemütliche abende gemacht. denn: gerade hatte purlbee (jetzt purlsoho) passend zu halloween eine tolle anleitung inkl. tutorial veröffentlicht: das halloween witch doll pattern. leider gibt es den alten burlbee-blog nicht mehr, aber die anleitungen sind auf ravelry unter purl_soho zu finden. ein wunderbarer, zeitloser fundus und dank der gut geschriebenen und bebilderten anleitungen auch prima nachzuarbeiten.

die kleine hexe ist nahtlos zu stricken, bekommt ihre schicken stiefel gleich angestrickt und kann ganz individuell ausstaffiert werden. klassischerweise trägt sie kleid und hut, allerdings stelle ich sie mir auch gut in hosen und dickem pulli vor. sowieso kann man mit der anleitung jede art wunschpuppe fertigen, denn die anleitung ist ein großartiges allroundtalent (sie ist auch die grundanleitung für die beiden strickgandhis, die 2009 folgten).

für diese puppenstrickereien verwende ich beim körper gerne klassische merinogarne (in diesem fall von cool wool von lana grossa mit 160m/50g, gestrickt mit 3er nadeln, für die kleidung und ausstattung dann was das lager so hergibt. perfekt für reste, es macht spass, alles zusammen zu suchen und geht recht flott. 

und wie man sieht, begleitet so eine hexe einen dann gleich mal 12 jahre lang und hängt dann immer wieder im herbst auf meinem fensterbrett, im regal oder auf dem wohnzimmertisch rum. 

halloween witch doll pattern (zum download auf ravelry), gestrickt 2008 und 2009.

Freitag, 31. Juli 2020

sommerhäkelei

so langsam wird es amtlich: 2020 ist hier ein häkeljahr. macht aber auch zu viel spass und irgendwie sind die projekte halt so wunderbar schnell fertig, während die stricksachen allesamt ein bißchen zäh laufen. 


am letzten dienstag hat tanja im ard buffet ihr sommerprojekt gezeigt: in diesem jahr sind das gehäkelte windlichter, die ganz zauberhaft zu lampions im sommerlichen garten werden. 
alles, was man braucht, sind gläser in der wunschgröße (bei mir ein einzelnes weckglas, das im regal auf bessere zeiten wartete) sowie ein baumwollgarn in wunschfarbe mit der schon fast klassischen lauflänge von etwa 125-150m/50g. die anleitung wird für 2 verschiedene garne angeboten, läßt sich aber einfach an vorhandenes material anpassen.

ich habe hier noch ein leinengarn, das ich mir schick vorstelle, aber auch seide wäre denkbar...nur poly oder eben wolliges würde mir persönlich nicht so gut gefallen.



ich habe mich bei meinem prototyp für ein knäuel peach cotton von schachenmayr aus meinem lager entschieden. das garn hat (wie der name schon sagt) eine oberfläche wie ein pfirsich: ganz samtig und matt.

zunächst wird der boden gehäkelt und kann dabei ganz einfach dem glasumfang angepasst werden. in der höhe dann die musterreihen entsprechend wiederholen (immer mal wieder das glas reinstellen und testen, ob es schon reicht). anschließend wird noch ein rand und die aufhängung gekäkelt. und schon hat man es geschafft. als besonderen blickfang kommt unten noch eine gehäkelte quaste ran. da ich aber daran erstmal scheiterte, hat mein prototyp nun eine tassel bekommen. ist auch schick. 


für die beleuchtung habe ich hier meine led-teelichte aus der weihnachtskommode hervorgeholt. das hat den vorteil, das man sich um die brennbarkeit keine sorgen machen muss. und ganz entspannt die lichter sowie den lauen sommerabend genießen kann (jetzt habe ich ja schon so visionen von lauter gehäkelten lampions, die abends stimmungsvoll die wohnmobilmarkise illuminieren. und die zweite windlichthülle aus einem dünneren baumwollgarn mit glitzer ist schon in arbeit.)

gehäkelte windlichthüllen, von tanja steinbach, ca. 25g peach cotton von schachenmayr, col. 130 (peach), nadel #3.5, gehäkelt am 28. und 29. Juli 2020.

Sonntag, 28. Juni 2020

fürs bad: kosmetikpads & utensilo

was kleines, praktisches zwischendurch stricke ich immer gerne. sachen, die den alltag verschönern oder eben einfach gute helfer bei ebendiesem sind. nach den gestrickten waschhandschuhen im frühjahr letzten jahres habe ich dieses jahr die kosmetikpads dazugepackt. und ich mag meine täglichen morgen-routinen mit selbst gemachten sachen.

gestricktes Kosmetikpad nach Tanja Steinbach

die kleinen kerlchen sind wirklich schnell und unterhaltsam gestrickt. das garn (linea pura organico von lana grossa) bietet insgesamt 35 farben. das gibt insgesamt ganze 595 mögliche farbkombinationen und ich wette, da ist dann für jede farbvorliebe auch das richtige dabei. ich hatte mit den insgesamt 8 farben, die ich hier habe schon sehr viel spass. pro pad braucht man nur 6g insgesamt. man kommt mit nur 2 farben also schon recht weit und kann sich damit seine wochenration pads stricken.

linea pura von lana grossa, verschiedene farben

und wie man hier gut sehen kann, sind es ordentliche kleine kerlchen, die gerne in kleinen gruppen auftreten - inzwischen ist die dose schon voll. 

gestrickte kosmetikpads

weil ich dank der neuen kosmetikpads auch gleich die badezimmerorganisation unter die lupe nahm und einfach lust hatte auf ein neues häkelprojekt nach der taschenhäkelei, habe ich mich an ein langgehegtes wunschprojekt erinnert, das ich nun endlich auch mal umgesetzt habe: ein utensilo fürs bad. idee und anleitung habe ich 2018 während der norwegentour bei sandnes entdeckt. die anleitung gibt es im sandnes-heft 1809 / interior (leider nur auf norwegisch) und benötigt 7 knäuel von der mandarin grande. da ich kein norwegisch kann und ja auch nicht so versiert häkle, habe ich die anleitung (wie man auch sieht) eher interpretiert als 1:1 umgesetzt, finde das ergebnis aber nichtsdestotrotz sehr prima. 






die oppbevaringlumme (auf deutsch: aufbewahrungstasche) eignet sich dabei prima für all die kleines dinge, die im bad oder gästezimmer gerne rumfliegen. auch an der garderobe stell ich es mir ganz praktisch vor. 

übrigens: die anleitung für die oben erwähntem waschhandschuhe gibt es inzwischen im ard buffet strickbuch von tanja steinbach.

gestrickte kosmetikpads, von tanja steinbach, vorgestellt im ard buffet am 02.06 2020, linea pura organico von lana grossa (100% bio-baumwolle, GOTS und ICEA zertifiziert, 90m//50g), diverse farben, nadel #4, gestrickt im juni 2020

oppbevaringlumme (aufbewahrungstasche), sandnes 1809, 350g mandarin grande von sandnes (100% baumwolle, 53m/50g), col 1012 (natur), nadel #4, gehäkelt im juni 2020

Sonntag, 31. Mai 2020

tanja steinbach: tasche in flechtoptik

bei tanjas taschen kann ich selten wiederstehen. letztes jahr war es eine standesgemäße hasentasche und nun bin ich bei diesen edlen täschchen schwach geworden und habe hier spontan eine häkelei eingeschoben. 



man muss aber auch sagen, dass diese taschen in drei größen unglaublich vielseitig sind, und mir auf anhieb gerade schon für die kleine version eine menge freundinnen und sogar meine mama einfallen, für die sie allesamt ein tolles geschenk sind: egal, ob als edle abendclutch, taschenorganisator oder einfach aufbewahrungsbehältnis für schöne oder eben nützliche dinge. 



das plastische webmuster (ganz einfach aus reliefstäbchen), das edel-glänzende garn und - als willkommener stilbruch - die dicke haptik machen das ganze in sich rund, edel und schick. dafür greife ich dann sogar zur nähmaschine für das futter - ansonsten nicht wirklich eine meiner liebsten tätigkeiten.

gehäkelt ist die kleine version mit nur 150g wirklich schnell. ich würde mal sagen, dass das ganze ist für versierte häkler*innen ein schnelles abendprojekt. und wenn man an der nähmaschine nicht so rumzappelt wie ich, ist auch das füttern keine große sache.
sogar mit meinen bescheidenen nähmaschinenkünsten hat das gut geklappt und endlich hat der japanische hasenstoff, den ich schon 10 jahre hüte, ein neues heim gefunden.



geschlossen wird das ganze mit einem schnappverschluss - kannte ich bislang nur von alten brillenetuis, ist aber ganz pfiffig. ebenfalls möglich (mit ein bißchen mehr näherfahrung) wäre ein reißverschluss. 
für das ganze projekt gibt es ein ausführliches anleitungsvideo beim ard buffet *klick*. die anleitung in drei größen bei woolplace *klick*

und weil mir das häkeln der reliefstäbchen in längs und quer so spaß machte, habe ich gleich das nächste reliefstäbchenprojekt gestartet und auch schon beendet. beim stöbern in meinen filati home-heften bin ich über die anleitung gestolpert. jetzt sind die espadrilles-sohlen auch verarbeitet und ich habe die großartige cashsilk-metal von lana grossa entdeckt, die es leider nur noch als restbestände gibt. sehr schade, weil ein sehr tolles garn. 




tasche in flechtoptik (ARD buffet, 12.05.2020), von tanja steinbach, kleine variante aus 150g about berlin bulky, col. 3 (schilfgrün),  häkelnadel #6, gehäkelt im mai 2020

pantoffeln mit reliefmuster aus: filati home #59 / modell 41, 100g linea pura cashsilk metal von lana grossa, col. 307 (taupe/gold), häkelnadel #6, gehäkelt im mai 2020

Sonntag, 29. März 2020

#stayhomeandknit

[werbung | pr-sample] und dann ist alles anders: wir bleiben zu hause, organisieren das homeoffice, organisieren die einkäufe (einmal die woche mit vorbestellung, wo es möglich ist), organisieren den alltag neu. lesen und schauen nachrichten, versuchen das alles einzuordnen und lassen dabei die zuversicht nicht aus den augen. und wir bleiben zu hause. denn das ist es, was wir konkret tun können. #flattenthecurve



immerhin: ein blick in mein wolllager hat ergeben, dass ich einen sehr krisensicheren stash habe, der alles/vieles bietet, wonach es mich während #stayhomeandknit verlangen könnte. allerdings komme ich gar nicht so viel mehr zum stricken als vielleicht gedacht. dennoch ist es schon beruhigend, dass ich mich nicht auch noch um meine wolle kümmern muss.

während allerdings in meiner bubble (gefühlt) alle zum groß- oder neuprojekt greifen, puzzle ich hier an den kleineren dingen herum:


neues für die bunny-collection*

erster teil des #tahiti-kal
für ein bißchen messe-feeling stricke ich beim #tahiti-kal von schachenmayr mit. eigentlich wäre da große cast-on-party am samstag letzte woche auf der h+h gewesen. stattdessen haben wir uns (eine bunte runde zwischen frankfurt, darmstadt, worms und wiesbaden) uns via skype zum virtuellen stricken und häkeln getroffen und hatten dabei einen sehr lustigen und produktiven nachmittag. 

weils so schön war, hatte ich letzte woche prompt mehr virtuelle stricktreffen als sonst reale in einem monat. schön dabei: man trifft neue mitstrickerinnen, die sonst einfach zu weit wegwohnen oder lernt dabei auch alte bekannte neu/anders kennen. da würde ich mich schon jetzt freuen, wenn wir das beibehalten würden. das kann ich euch wirklich empfehlen: über skype ist das unproblematisch, kostenlos und sowohl über handy, tablet oder laptop/rechner möglich.

außerdem gibt es aktuell so viele wunderbare ideen, aktionen und inspirationen auf instagram (da fallen sie mir auf, weil ich da am meisten unterwegs bin): vorlesestunden, kreative live-aktionen zum mitmachen, tolle angebote all der kleinen (woll)läden, die nun überraschungspakete, gutscheine oder beratung ber whats-app sowie versendung anbieten (unterstützt bitte, wo möglich, den lokalen handel!).

der wollbindung-tipp

eins meiner highlights war dabei der newsletter von aleks byrd, die euch vielleicht durch risttee und davvi bekannt ist, die sie im laine-magazin veröffentlich hat. sie hat aber auch ein ganz großartiges handschuhbuch veröffentlicht, in dem sie ihre zweite leidenschaft,  das zeichnen sowie ihre baltischen wurzeln einbringt. wer also lust auf neue wege und/oder eine neue technik hat: hier gehts zu ihrem artikel coloring your knitting mit einem tollen download zum direkt ausprobieren (vielen dank, aleks!). hier noch der link zu den schönsten armstulpen, die ich mir aktuell vorstellen kann: hilja (kaufanleitung bei ravelry). so, und wer nun keinen ihrer newsletter mehr verpassen will, kann diesen hier abonnieren *klick* oder ihr fan auf facebook werden *klick* oder auf instagram folgen *klick*.

weil allerdings dann am freitag ein bißchen die luft aus der woche war und die zeiten eben seltsame sind, habe ich mich spontan in den #samekocal von sameko_design geworfen: ein wolkenmädchen namens hope (kann man ja gerade durchaus brauchen). eigentlich ist so kleinkram nicht unbedingt was für mich, aber ab und an mach ich das gerne (man denke an die bienen) und es hilft mir auch beim stressabbau, wenn ich mich über das enge gehäkel ärgere ;)
bißchen paradox, ist aber so und das ergebnis ist ja schon niedlich:


hope, das wolkenmädchen von sameko_design
mal sehen, wie das so weitergeht mit dem stricken, dem neuen alltag und der moral.
was ich aber schon wußte und sich in diesen tagen zeigt: der mann und ich sind ein gutes team. und unser zuhause ist unser castle, wohlfühlort und immer ein guter rückzugsort.

in diesem sinne: bleibt zuhause & bleibt gesund!

*die bunny-collection ist die baby-collection bei la wollbindung. so benannt nach den hasenknöpfen, die möglichst immer auch dran sind. weswegen ich stets auf der jagd nach hübschen hasenknöpfen bin.

Dienstag, 31. Dezember 2019

2019 - die rückschau

das jahr macht sich auf die socken. zeit für den traditionellen rückblick aus blog- und wollsicht. 2019 - wie war es denn so?


links unten (c) ankestrick

auch 2019 sollte erstmal eine kleine wolllager-reduzierung bringen. doch was in den jahren davor durchaus klappte, funktionierte diesmal so gar nicht. die wollknäule und -stränge liefen mir weiter munter zu und das merke ich sogar jetzt noch: das wolllager ist voll mit den schönsten garnen und platzt auch schon ein bißchen. somit folgt der gute vorsatz auf dem fuße: ich kaufe erstmal nix im neuen jahr (mindestens bis juni (woollinn dublin!)) und werde mich durch die herrlichkeiten aus meinem lager stricken.
außerdem habe ich deutlich weniger gebloggt. meist nur noch einmal pro monat. es war einfach wenig zeit/muße fürs schreiben. das würde ich gerne wieder ändern. mal sehen, wie es im neuen jahr so klappt. ansonsten gibts schnellere updates auf instagram *klick* (wenn die zeit nicht fürs bloggen reicht).

der januar brachte erstmal fertige projekte: einmal socken und einen ganzen pullover. "schuld" daran waren die reisezeiten mit viel strickmöglichkeiten zwischen den jahren. und dann lockte mich ende des monats eine konferenz beruflich nach berlin und ich spazierte schnurstracks und bei erster gelegenheit ins yarn over berlin.

begeistert und voller tatendrang habe ich dann direkt im februar - ausgestattet mit frischer berliner wolle - ein neues pulloverprojekt aus der taufe gehoben. und ich habe waschlappen gestrickt. und ein paar socken - schon als vorbereitung für das erste wollige jahreshighlight: die h&h im märz.
nach der großen vortragssause im jahr davor, hatte ich ja beschlossen, dass drei tage messe viel, viel besser sind als zwei tage und habe dementsprechend geplant. diesmal gabs eine woll-wg. katha, lena und ich haben gemeinsam eine unterkunft bezogen und sind drei tage lang ganz tief eingetaucht in die welt von handarbeit & hobby in köln. das war schon sehr cool und wird 2020 direkt nochmal gemacht. nach dem wintereinbruch im letzten jahr zeigte sich auch leipzig während der buchmesse geradezu frühlingshaft und ich gönnte mir sehr entspannte messetage (auf absehbare zeit war es dann auch die letzte, aber dazu später im jahr mehr).
der april sauste vorbei. ich hielt eine erste messerückschau und strickte/häkelte taschen. die make me - take me-aktion der initiative handarbeit hatte mich schon da nachhaltig begeistert; überhaupt war es ein jahr der taschen.
der mai startete einer kurzen reise nach südtirol: mit mama und schwester ließ ich es mir gutgehen. nach den kalten amsterdam-tagen im letzten jahr haben wir diesmal wetterunabhängig geplant und wurden entsprechend sonnig-verwöhnt. so entspannt und noch aus dem märz taschenmotiviert nähte ich bei dunja im nähzimmer mit herz die diesjährige #crossoverbag der initiative handarbeit. für mich näh-dummy ein richtiges großprojekt.
ein letztes oppenheimer wollfest gab es dann im juni. diesmal mit fest geplantem tagesausflug und frischem garn für einen sommerpulli, der leider nicht so funktionierte, wie ich das wollte. das garn habe ich nun erst mal beiseite gelegt, aber die nächste sommerstricksaison kommt ja bestimmt. außerdem wurde geurlaubt: wir packten die gundel (seit dem frühjahr hat das wohnmobil nun auch einen namen) und brachen zu unserer persönlichen tour de france auf. zwar strandeten wir erst mal für vier tage in bordeaux, allerdings gab es dann wunderbare entdeckungen im aveyron und das dach der tour, der mont ventoux, war etwas ganz besonderes. der juli war zäh, es war heiss und ich konzentrierte mich auf die arbeit samt urlaubsvertretungen. gestrickt wurde irgendwie auch und sogar der sommerschal aus dem letzten jahr wurde fertig.
neue zeiten brachen dann im august an: ich kündigte. nachdem mitte des monats der neue arbeitsvertrag unter dach und fach war, fing ich an, die zelte im job, der mich immerhin 10 jahre begleitet hat, abzubrechen. viele letzte male... währenddessen tüftelte ich mit der strickmühle und der häkelnadel an einem kordelkörbchen. eines der top-projekte dieses jahr.
einen abschied und viele wiedersehen brachte dann der september: es war wieder zeit für den #tagderwolle beim oz-verlag in freiburg. ich freute mich über die liebgewonnenen mit-stricker*innen vor ort und genoß das wochenende im süden in vollen zügen. und nach dem letzten tag im alten job (#lieblingskollegen) packte ich direkt die tasche für ein wiedersehen mit fanø. nach 2017 gings endlich wieder zum strikkefestival auf die lieblingsinsel. 
die neuen zeiten brachen dann im oktober an: neuer job, neue aufgaben, neue kollegen. ich machte mich ans einarbeiten und planen und wurde herzlich aufgenommen (nach 3 monaten habe ich ja immer noch welpenschutz, aber ich freu mich auch auf alles, was da nun im neuen jahr noch kommt). das einzige fertige gestrick war dann auch "nur" eine kleine mützenfingerübung. 
der november brachte gleich drei highlights mit: 
dank des yarncamps (ich liebe das yarncamp!) gab es viele schöne, neue ideen und projekte zum häkeln und stricken. und viele wiedersehen mit lieblings-woll-menschen. außerdem wurde nach dem pulli-auftakt im januar das 2te größere projekt des jahres fertig: der poncho-pulli. und dann gab es sogar noch linstow-tage mit viel strickzeiten in bester gesellschaft. der dezember startete dann traurig: die kleine hasendame machte sich auf zu ihrer letzten reise. wir vermissen sie... ich steckte die nase in neue lektüre (überhaupt wurde viel gelesen in diesem jahr dank buch-abo) und beendete kurz vor knapp noch eines meiner beiden deckenprojekte: das vichykaro-plaid wurde vor drei tagen fertig (nach gut drei jahren!). vielleicht ein gutes omen für das neue strickjahr? eile mit weile, oder so. genug zum stricken habe ich ja - auch für ein paar weitere jahre.

die wollbindungs-lieblinge
statt den angestrebten 20 projekten wurden sogar 21 fertig. und dummerweise habe ich zwei davon nicht so richtig fotografiert. es hakt also ein wenig in meinem ravelry-projekt-archiv.
allerdings - und wie immer - gibt es auch in diesem jahr ein paar besondere lieblinge - davon sogar zwei gehäkelt (und alle mit foto):



von links nach rechts:
  • die hasentasche - von tanja steinbach:häkeln kann ich ja nicht so wirklich. aber irgendwie lernt man immer dazu und bei hasen und taschen kann ich nicht anders ^^
  • das vichykaro-plaid - von tanja steinbach: mein drei-jahres-projekt und noch pünktlich am 28.12. fertig geworden. ich liebe es!
  • das kordelkörbchen - toller stashbuster: garn kordeln und dann verhäkeln; ein tolles tüftelprojekt.
  • der half fisherman pullover - der teststrick zum jahreswechsel mit patentgestrick und schöner technik. hat viel, viel spass gemacht.

und auch diesmal: der fragebogen
  • haare länger oder kürzer? deutlich länger
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? unverändert, aber nächstes jahr wäre eine neue brille schön
  • mehr ausgegeben oder weniger? weniger
  • der hirnrissigste aufregendste plan? mit der gundel auf den mont ventoux (und wieder runter)
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? wir machen eine tour de france und bleiben bei bordeux vier tage liegen.
  • die teuerste anschaffung investition? der kaninchenbub (not-op im oktober), aber halt auch jeden cent wert (er ist nun besser als neu) :D
  • das leckerste essen? der kaffee im wispermobil und das 12er gäng bäng-weihnachtsmenü im eiscafé san marco in kelkheim
  • das beeindruckenste buch? wallace von anselm oelze
  • der beste song? einer der am meist gehörten: nick waterhouse, never twice
  • das schönste TV/streaming? yesterday, the green book, the rookie (nathan!fillion!), private eyes 
  • die meiste zeit verbracht mit...? zugfahren, sich zur kündigung durchringen
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und den hasennasen.
  • die schönste zeit verbracht ...? zuhause.
  • vorherrschendes gefühl 2019? langsam ankommen
  • 2019 zum ersten mal getan? ganz ordentlich gekündigt
  • 2019 nach langer zeit wieder getan? einen arbeitsvertrag unterschrieben und die naturhaarfarbe wachsen lassen
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? der ganze kram mit der jobsuche, das leuchten der motorleuchte, tschüß sissi
  • das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe? mich, immer wieder.
  • das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat? sich (immer wieder) sowie das vertrauen meiner beiden letzten azubis
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;) und einer der lieblingskollegen zum abschied: "vielen dank für alles. es hat immer spass gemacht."
  • der schönste satz (für mich), den ich zu jemandem gesagt habe? "ich kündige."
  • 2019 war mit einem wort? richtig so.

die letzten stunden des jahres verbringen wir nun mit der gundel am meer. und wie schon im letzten jahr habe ich ein pulli-projekt auf den nadeln. 
und heute nacht sage ich dann "tschüss 2019" und "hallo 2020".

habt alle einen fröhlichen, glücklichen und gesunden jahresstart. auf ein gutes 2020! wir lesen uns!

Donnerstag, 26. Dezember 2019

dienstag mittags im tv

[werbung | pr-sample] beim jahresrückblick, der gerade in der mache ist, wurde noch deutlicher, was ich schon ahnte: das strickjahr war ein gutes samt großem überhang zu den steinbach-projekten: hasentasche, häkelnetze, waschlappen, poncho-pulli, mütze, yarncamp-loop und ein stirnband. 8 von bislang 19 fertigen projekten stammen in diesem jahr von ihr.


tanja und ich - damals: vor fast 5 jahren auf der messe in köln.
und ein großer teil sind zudem strickideen, die sie meist monatlich im ard buffet vorstellt. ich mag die besondere mischung bei diesen projekten, die sie meist einmal im monat dort vorstellt: gut machbar, unterhaltsam und dabei immer mit einer technischen feinheit sowie guten idee dahinter. bei reisen freue ich mich nun beispielsweise über die selbstgestrickten waschlappen, in denen ich festes shampoo transportiere und die ich zur gesichtsreinigung verwende. den poncho-pulli habe ich hier schon mal ausführlich vorgestellt und das pfeffer und salz-tuch, das mich während des urlaubs in norwegen begleitete, ist immer noch eine meiner lieblingskonstruktionen.



nun gibt eine auswahl ihrer buffet-projekte aus den letzten jahren zusammen mit neuen ideen versammelt in einem buch. teilweise mit neuen garnen interpretiert  oder auch überarbeitet, wie zum beispiel das pfeffer und salz-tuch (ich fürchte, ich brauche da noch eine version), der adventskalenderschal oder der sommernachtstraum. 
ein hübsches, kleines projekt und mein diesjähriger #christmasevecaston ist das stirnband aus deinem knäuel lala berlin lovely cashmere. das garn bebesteht aus einem feinen, duftigen polyamid-schlauch, der mit einer fluffigen kaschmir-schurwollmischung gefüllt ist. verstrickt mit nadel #7 ist das stirnband ein kleines, unterhaltsames projekt am abend und ein echtes one-skein-wonder mit praktischem ergebnis. durch die verzopften rippen wird es in der mitte automatisch etwas schmaler und wärmt an den ohren ganz wunderbar. 

feines projekt - hübsches und praktisches ergebnis

duftig und fluffig - lala berlin lovely cashmere von lana grossa

insgesamt werden 28 modelle, unterteilt in oberteile für damen, accessoires (für die ganze familie) und strickideen für zuhause, vorgestellt. mir gefallen besonders die neue interpretation vom pfeffer und salz-tuch, das schaltuch aus gomitolo versione (verkettungen), das kissen in schattenstricktechnik und die spültücher (die werden sich prima im wohnmobil machen). es gibt aber auch -unter anderem - socken, mützen, einen schönen herrenschal und 2 schöne deckenprojekte.


insgesamt eine wahre fundgrube an schönen ideen für geschenke, neue lieblingsstücke oder schönes für zuhause.




und wer es sich schon mal vormerken will - die ersten termine 2020 von tanja im ard buffet (immer um 12:15 Uhr): 07.01., 04.02., 03.03., 21.04., 12.05.

stirnband von tanja steinbach, aus: mein ard buffet strickbuch, 25g lala berlin lovely cashmere von lana grossa (60 % kaschmir, 25 % polyamid, 15 % schurwolle) 60 m / 25 g, col. 03 (erika), nadel #7, gestrickt am 24.12.2019

Montag, 30. September 2019

wollbindung on tour: #tagderwolle 2019

[werbung | pr-sample] ich mag den september: die sommerprojekte sind im besten fall fertig oder werden auf den nächsten sommer vertagt, ich bekomme lust auf all die herrlichen herbst- und wintergarne, wollmärkte und strickfestivals locken ab sofort wieder mit viel versuchungen und neuen inspiriationen und die abende werden strickgemütlicher.

die erste einstimmung für all die herrlichen herbst- und winterstrickereien gab es für mich und viele andere blogger beim #tagderwolle mitte september, zu dem der oz-verlag eingeladen hatte.

perfekte gelegenheit für ein wiedersehen - sowohl mit vielen blogger-kolleginnen und -kollegen als auch mit einigen der garnqualitäten, die ich schon auf der h+h kurz kennenlernen konnte. 


schnupperwolle vom #tagderwolle...


...und viel magazine für noch mehr ideen rund um die wolle


vielen dank an die sponsoren: 
buttinette, schoeller, christophorus verlag, 
zwei der fünf qualitäten, die ich mir mit nach hause genommen habe, sind auch schon verstrickt.





mein austermann-liebling der saison und schon ein messe-favorit: die raindrops degradé. der farbverlauf kommt ein bißchen wie getupft daher (raindrops eben) und ergibt schon auf einer schlichten mütze eine sehr hübschen effekt. mit nur 50g und ein, zwei kurzweiligen strickabenden hat man damit schon was schickes für den kopf und die kommenden kalten tage. und das beste: die anleitung für die mütze steht sogar innen auf der banderole.








bereits ein klassiker in meiner sockenschublade: opal sockenwolle. ich mag die typischen farbverläufe besonders für schlichte basissocken und bin auch mit der haltbarkeit sehr zufrieden. einige meiner opal-socken trage ich schon seit mehr als 10 jahren (*klick* und *klick*). der schaumschläger aus der freche freunde-edition macht auf den nadeln und an den füßen gute laune. und dank langer zugfahrten nach und von dänemark ist das sockenpaar auch schon fertig.






außerdem durften noch drei probeknäule mit von woll butt (primo apalio), pascuali (baby alpaca los andes) und wooladdicts (faith). mal sehen, was da die maschenproben und anstrickereien für ideen ergeben.

mehr vom #tagderwolle habe ich schon auf instagram (@kikoehn) gezeigt. da findet ihr noch mehr bilder in den highlights. überhaupt lohnt es sich, mir da zu folgen, denn aktuelles zeige ich dort in den stories oder auch schon mal vorab im feed ;)


zum #tagderwolle selbst gibt es auch schon beim oz-verlag einen beitrag:Von spannend bis kuschelig – es war wieder Tag der Wolle 

und auch der hashtag auf instagram lohnt einen blick: #tagderwolle