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Samstag, 6. November 2021

wo es weitergeht: die neue wollbindung auf wollbindung.de

irgendwann ist es einfach so weit. was sich doch sehr lange gut anfühlte, wurde zu eng, zu rückwärtsgewandt, zu hemmend.


und obwohl ich hier auf blogger wunderbare 16 jahre hatte, war es nun wirklich zeit für einen wechselab sofort gibt es mich und die wollbindung auf 

wollbindung.de

dort ist es großzügiger, wird es magaziniger und bleibt dabei doch immer noch die wollbindung - ich freue mich auf euch!

das blog hier behalte ich erst mal als archiv.

euch allen, die hier gelesen, kommentiert und auch mal mitgefiebert haben: vielen, vielen dank dafür und für die schönen zeiten mit euch. und ich freue mich, mit euch die neuen seiten zu füllen.

wir lesen uns!

eure kiki


Donnerstag, 31. Dezember 2020

2020 - die rückschau

tja... hmm... was macht man denn nach so einem jahr? 9 monate mit pandemie und die aussichten sind und bleiben unwägbar. wenig alltag, viel arbeit mit viel plan b und trick 17, viel homeoffice im dachstübchen. viel zu wenig fotos gemacht, doch gar nicht so wenig gestrickt, jedoch wenig gebloggt. mal sehen, was ich alles noch zusammenbringe beim nun folgenden jahresrückblick


im januar war alles noch recht ruhig und übersichtlich. das erste gestrick des jahres war ein ard buffet-projekt, ein klassisches 2-skein-wonder und mal wieder ein möbius-loop. ich freute mich auf die h+h im märz vor und beendete mahana, das tuch, das wir im jahr zuvor auf der messe angestrickt hatten. daneben gab es viele erste male auf der arbeit, denn der neue job (seit oktober `19) war eben noch neu und forderte aufmerksamkeit. im februar wurde endlich mein weihnachtsgestrick fertig (warum brauch ich bei fransen eigentlich immer so lang?) und es gab einen sockenversuch (der ist immer noch single, vielleicht klappt es nächsten februar mit no.2). vom besten mann von allen gab einen neuen blogheader und schöne messe-give-aways für die messe im märz. die wurde dann - nur ein paar tage später - abgesagt. wegen corona. fühlte sich alles noch etwas seltsam an. ich machte mit ein paar freundinnen noch pläne für in alternatives wochenende in köln. doch dann war am 16.03. alles klar: lockdown, homeoffice, #stayhomeandknit, #flattenthecurve

als erstes lockdown-gestrick habe ich mir dann einfach was besonders schönes vorgenommen: eine jacke für einen kleinen berliner jungen. stilecht mit hasenknöpfen und ein klassiker meiner baby- und kleinkind-gestricke. 
im april hab ich dann mal überstunden abgebaut (zuhause) und irgendwie war ostern. es gab online so viele tolle online-aktionen (live-hörspiele, die crooner-sessions von gary barlow (eines meiner jahreshighlights; endlich werde ich noch take that-fangirl 😂), digitale strick- und häkeltreffen...
und auch hier haben sich in den ersten wochen nun so liebgewonnene online-treffen per skype etabliert (hier winke ich mal zu frauhaekel, thecookingknitter, nala_verstrickt, naehstrickgarten, sternen_wolle und freyjameetsmel).
der mai war der monat der reliefstäbchen. selten soviel spass gehabt mit der häkelnadel. außerdem gab ein neues #stayhome-gestrick mit lauter garnen aus dem wolllager und dem passenden namen. 
wahrscheinlich lag es am homeoffice. im juni wurde hier für zuhause für das bad und die nachhaltigkeit gehäkelt und gestrickt. das utensilo an der badezimmerwand ist seitdem täglich praktisch und die kosmetikpads im dauereinsatz. machen aber halt auch viel spass beim stricken. laue sommerabende im juli verlangten nach häkellaternen


august - endlich urlaub. statt schweden ging es in die schweiz. das war nun die kurzfassung. tatsächlich haben wir selten so ins ungewisse geplant und alles dann doch wieder kurz vor knapp umgeworfen. aber corona sowie eine veritable hitzewelle über europa machten es ein wenig tricky. wir wollten ins kühle und da skandinavien sich nach keiner guten wahl anfühlte, wurden es die höhenlagen in der schweiz. dank wohnmobil mit selbstversorgung konnten wir gut abstand halten und dennoch schöne aussichten, legendäre passstraßen sowie relativ entspannte urlaubstage genießen. ich strickte urlaubssocken. im september galt es dann wieder fahrt aufnehmen im job. nebenher reichte es nur für ein paar maschen hier und da. und nicht mal für einen blogbeitrag. im oktober strickte ich den alljährlichen schal des lebens und wir hatten die bekloppte idee, das der hiesige kaninchenmann eine neue dame bräuchte. brauchte er nicht (zumindest sah er nach drei tagen vergesellschaftung so zersaust und traurig aus, dass wir die idee an den nagel hängten und den kleinen mann als künftigen einzelgänger wieder nach hause holten). dort sprang und hoppelte er dann noch drei wochen voller guter dinge umher, um dann ganz unverhofft (trotz fast 10 jahren) und schnell ende oktober seine köfferchen final zu packen. wir vermissen ihn sehr! und sind nun nach 13 jahren kaninchen- und tierlos. 
im november habe ich dann dank stich.fest die diesjährige sockenausbeute direkt verdreifacht. sie hat mir nämlich lieberweise 4 sockenknäule auf ihrer sockenstrickmaschine aus dem 3D-drucker verkurbelt. aus den strickschläuchen lassen sich dann mit handgestrickten bündchen, spitzen und fersen recht schnell und zudem unterhaltsam socken bis größe 41 fertigen (*klick* und *klick*)immerhin gehe ich nun mit 3 paar socken sowie 2 einzelsocken aus diesem jahr. damit das im nächsten jahr ein bißchen mehr wird, habe ich schon ein paar lieblingsknäule und -stränge separiert: für mehr socken in 2021. 
trotz viel arbeit (und bis mitte märz wird sich das erst mal nicht ändern) sowie lockdown haben wir uns hier im dezember eine wunderbar gemütliche weihnachtszeit gemacht. mit lichterkette in der küche, weihnachtsbaum seit nikolaus, viel weihnachtssongs sowie wohlfühlfilmen. weihnachten gab es die familie per skype und telefon - und wir hoffen, dass es sich im nächsten frühjahr besser anfühlt mit dem besuchen. 

die wollbindungs-lieblinge

statt den angestrebten 20 projekten wurden sogar 22+2* fertig, was einfach daran lag, dass es viel kleinzeug war. dummerweise habe ich einige davon nicht so richtig fotografiert. es hakt also ein wenig in meinem ravelry-projekt-archiv.
allerdings - und wie immer - gibt es auch in diesem jahr ein paar besondere lieblinge:



von links nach rechts:
  • tasche in flechtoptik - von tanja steinbach und das erste häkelprojekt des jahres. mit reliefstäbchen und sogar handgenähtem futter. hat viel spass gemacht.
  • socktube-socken - das beste was selbstmusternder sockenwolle passieren kann. irgendwann will ich so eine strickmaschine. bis dahin freu ich mich noch dann 4 sockenschläuchen, die hier noch liegen. 
  • einfaches tuch - was zunächst so easypeasy daher kommt, hat viel pootential zum klassiker, meiner meinung nach wieder eine klassische "steinbach". das ganze muss ich euch nochmal genauer und extra vorstellen.

der fragebogen

  • haare länger oder kürzer? noch länger und grauer (ich liebe es!)
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? kurzsichtig wie immer und die ersten gleitsichtgläser inkl. neuer brille
  • mehr ausgegeben oder weniger? weniger
  • der hirnrissigste aufregendste plan? nach 50 ideen und verworfenen plänen: den sommerurlaub kurzerhand als höhentour verlebt. 
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? den splügenpass bei regen und mit wohnmobil 
  • die teuerste anschaffung investition? nicht die teuerste, aber die aufregendste: der 3D-drucker (als teil-weihnachtsgeschenk für den besten ehemann von allen)
  • das leckerste essen? das ofengemüse in gundels omnia-backofen, der kaffee im home-office, das backendl in der turnhalle in marxheim
  • das beeindruckenste buch? oh - es war kein nachhaltiges lesejahr
  • der beste song? nach 20 jahren erst entdeckt und dabei bin ich große weihnachtslied-fanin: dear santa von ringo starr und außerdem die crooner-sessions von gary barlow
  • das schönste TV/streaming? ted lasso, queensgambit, der doktor und das liebe vieh (2020)
  • die meiste zeit verbracht...? zuhause und im homeoffice #flattenthecurve
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und dem pummi
  • die schönste zeit verbracht ...? zuhause #stayathome
  • vorherrschendes gefühl 2020? lernen
  • 2020 zum ersten mal getan? einen parteitag organisiert, den furkapass befahren, einen 3D-drucker aufgebaut, meine monatshygiene nachhaltig umgestellt und socken aus sockenschläuchen gestrickt (danke, fia!)
  • 2020 nach langer zeit wieder getan? seit 13 jahren wieder tier- und hasenlos, lange haare und damit verbunden große pferdeschwanz-liebe, mal wieder im wallis gewesen
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? tschüß pummi, corona und die ganzen corona-verleugner 😠
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;) sowie: "danke schon jetzt für deinen einsatz."
  • 2020 war mit einem wort? trotz und mit pandemie: erstaunlich gut.

heute abend gibt es silvester zu zweit im frischgefallenen schnee hier auf dem berg und ich mache gleich noch 2 strickprojekte fertig.
und bei der ganzen jahresrückschau
 bin ich so dankbar, dass meine familie und freunde so gut und gesund durch das jahr gekommen sind und hoffe, dass ihr alle gut und gesund im neuen jahr landet. passt gut auf euch auf und bleibt guter dinge.

Donnerstag, 24. Dezember 2020

frohe weihnachtstage


frohe und fröhliche weihnachtstage euch allen. und auch wenn dieses jahr das weihnachtsauto (oben im bild) für den baum neu dazu kam, bleiben wir zuhause und à deux (wie die nachbarin hier immer sagt).

der kühlschrank ist voll, der gin kalt gestellt, der 3D drucker am start, die stricknadeln gewetzt - in diesem sinne: bleibt gesund und guter dinge!

Samstag, 24. Oktober 2020

pumm van poppel - gute reise, kleiner mann


hobbitfüßchen, seidenhase, schmusebär

pumm van poppel 
*2011 24. oktober 2020

Samstag, 11. April 2020

frohe ostern

habt schöne tage und macht es euch schön zuhause - mit bunten eier, blumen und dem besten hobby der welt. bleibt gesund!

Dienstag, 31. Dezember 2019

2019 - die rückschau

das jahr macht sich auf die socken. zeit für den traditionellen rückblick aus blog- und wollsicht. 2019 - wie war es denn so?


links unten (c) ankestrick

auch 2019 sollte erstmal eine kleine wolllager-reduzierung bringen. doch was in den jahren davor durchaus klappte, funktionierte diesmal so gar nicht. die wollknäule und -stränge liefen mir weiter munter zu und das merke ich sogar jetzt noch: das wolllager ist voll mit den schönsten garnen und platzt auch schon ein bißchen. somit folgt der gute vorsatz auf dem fuße: ich kaufe erstmal nix im neuen jahr (mindestens bis juni (woollinn dublin!)) und werde mich durch die herrlichkeiten aus meinem lager stricken.
außerdem habe ich deutlich weniger gebloggt. meist nur noch einmal pro monat. es war einfach wenig zeit/muße fürs schreiben. das würde ich gerne wieder ändern. mal sehen, wie es im neuen jahr so klappt. ansonsten gibts schnellere updates auf instagram *klick* (wenn die zeit nicht fürs bloggen reicht).

der januar brachte erstmal fertige projekte: einmal socken und einen ganzen pullover. "schuld" daran waren die reisezeiten mit viel strickmöglichkeiten zwischen den jahren. und dann lockte mich ende des monats eine konferenz beruflich nach berlin und ich spazierte schnurstracks und bei erster gelegenheit ins yarn over berlin.

begeistert und voller tatendrang habe ich dann direkt im februar - ausgestattet mit frischer berliner wolle - ein neues pulloverprojekt aus der taufe gehoben. und ich habe waschlappen gestrickt. und ein paar socken - schon als vorbereitung für das erste wollige jahreshighlight: die h&h im märz.
nach der großen vortragssause im jahr davor, hatte ich ja beschlossen, dass drei tage messe viel, viel besser sind als zwei tage und habe dementsprechend geplant. diesmal gabs eine woll-wg. katha, lena und ich haben gemeinsam eine unterkunft bezogen und sind drei tage lang ganz tief eingetaucht in die welt von handarbeit & hobby in köln. das war schon sehr cool und wird 2020 direkt nochmal gemacht. nach dem wintereinbruch im letzten jahr zeigte sich auch leipzig während der buchmesse geradezu frühlingshaft und ich gönnte mir sehr entspannte messetage (auf absehbare zeit war es dann auch die letzte, aber dazu später im jahr mehr).
der april sauste vorbei. ich hielt eine erste messerückschau und strickte/häkelte taschen. die make me - take me-aktion der initiative handarbeit hatte mich schon da nachhaltig begeistert; überhaupt war es ein jahr der taschen.
der mai startete einer kurzen reise nach südtirol: mit mama und schwester ließ ich es mir gutgehen. nach den kalten amsterdam-tagen im letzten jahr haben wir diesmal wetterunabhängig geplant und wurden entsprechend sonnig-verwöhnt. so entspannt und noch aus dem märz taschenmotiviert nähte ich bei dunja im nähzimmer mit herz die diesjährige #crossoverbag der initiative handarbeit. für mich näh-dummy ein richtiges großprojekt.
ein letztes oppenheimer wollfest gab es dann im juni. diesmal mit fest geplantem tagesausflug und frischem garn für einen sommerpulli, der leider nicht so funktionierte, wie ich das wollte. das garn habe ich nun erst mal beiseite gelegt, aber die nächste sommerstricksaison kommt ja bestimmt. außerdem wurde geurlaubt: wir packten die gundel (seit dem frühjahr hat das wohnmobil nun auch einen namen) und brachen zu unserer persönlichen tour de france auf. zwar strandeten wir erst mal für vier tage in bordeaux, allerdings gab es dann wunderbare entdeckungen im aveyron und das dach der tour, der mont ventoux, war etwas ganz besonderes. der juli war zäh, es war heiss und ich konzentrierte mich auf die arbeit samt urlaubsvertretungen. gestrickt wurde irgendwie auch und sogar der sommerschal aus dem letzten jahr wurde fertig.
neue zeiten brachen dann im august an: ich kündigte. nachdem mitte des monats der neue arbeitsvertrag unter dach und fach war, fing ich an, die zelte im job, der mich immerhin 10 jahre begleitet hat, abzubrechen. viele letzte male... währenddessen tüftelte ich mit der strickmühle und der häkelnadel an einem kordelkörbchen. eines der top-projekte dieses jahr.
einen abschied und viele wiedersehen brachte dann der september: es war wieder zeit für den #tagderwolle beim oz-verlag in freiburg. ich freute mich über die liebgewonnenen mit-stricker*innen vor ort und genoß das wochenende im süden in vollen zügen. und nach dem letzten tag im alten job (#lieblingskollegen) packte ich direkt die tasche für ein wiedersehen mit fanø. nach 2017 gings endlich wieder zum strikkefestival auf die lieblingsinsel
die neuen zeiten brachen dann im oktober an: neuer job, neue aufgaben, neue kollegen. ich machte mich ans einarbeiten und planen und wurde herzlich aufgenommen (nach 3 monaten habe ich ja immer noch welpenschutz, aber ich freu mich auch auf alles, was da nun im neuen jahr noch kommt). das einzige fertige gestrick war dann auch "nur" eine kleine mützenfingerübung
der november brachte gleich drei highlights mit: 
dank des yarncamps (ich liebe das yarncamp!) gab es viele schöne, neue ideen und projekte zum häkeln und stricken. und viele wiedersehen mit lieblings-woll-menschen. außerdem wurde nach dem pulli-auftakt im januar das 2te größere projekt des jahres fertig: der poncho-pulli. und dann gab es sogar noch linstow-tage mit viel strickzeiten in bester gesellschaft. der dezember startete dann traurig: die kleine hasendame machte sich auf zu ihrer letzten reise. wir vermissen sie... ich steckte die nase in neue lektüre (überhaupt wurde viel gelesen in diesem jahr dank buch-abo) und beendete kurz vor knapp noch eines meiner beiden deckenprojekte: das vichykaro-plaid wurde vor drei tagen fertig (nach gut drei jahren!). vielleicht ein gutes omen für das neue strickjahr? eile mit weile, oder so. genug zum stricken habe ich ja - auch für ein paar weitere jahre.

die wollbindungs-lieblinge
statt den angestrebten 20 projekten wurden sogar 21 fertig. und dummerweise habe ich zwei davon nicht so richtig fotografiert. es hakt also ein wenig in meinem ravelry-projekt-archiv.
allerdings - und wie immer - gibt es auch in diesem jahr ein paar besondere lieblinge - davon sogar zwei gehäkelt (und alle mit foto):



von links nach rechts:
  • die hasentasche - von tanja steinbach:häkeln kann ich ja nicht so wirklich. aber irgendwie lernt man immer dazu und bei hasen und taschen kann ich nicht anders ^^
  • das vichykaro-plaid - von tanja steinbach: mein drei-jahres-projekt und noch pünktlich am 28.12. fertig geworden. ich liebe es!
  • das kordelkörbchen - toller stashbuster: garn kordeln und dann verhäkeln; ein tolles tüftelprojekt.
  • der half fisherman pullover - der teststrick zum jahreswechsel mit patentgestrick und schöner technik. hat viel, viel spass gemacht.

und auch diesmal: der fragebogen
  • haare länger oder kürzer? deutlich länger
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? unverändert, aber nächstes jahr wäre eine neue brille schön
  • mehr ausgegeben oder weniger? weniger
  • der hirnrissigste aufregendste plan? mit der gundel auf den mont ventoux (und wieder runter)
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? wir machen eine tour de france und bleiben bei bordeux vier tage liegen.
  • die teuerste anschaffung investition? der kaninchenbub (not-op im oktober), aber halt auch jeden cent wert (er ist nun besser als neu) :D
  • das leckerste essen? der kaffee im wispermobil und das 12er gäng bäng-weihnachtsmenü im eiscafé san marco in kelkheim
  • das beeindruckenste buch? wallace von anselm oelze
  • der beste song? einer der am meist gehörten: nick waterhouse, never twice
  • das schönste TV/streaming? yesterday, the green book, the rookie (nathan!fillion!), private eyes 
  • die meiste zeit verbracht mit...? zugfahren, sich zur kündigung durchringen
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und den hasennasen.
  • die schönste zeit verbracht ...? zuhause.
  • vorherrschendes gefühl 2019? langsam ankommen
  • 2019 zum ersten mal getan? ganz ordentlich gekündigt
  • 2019 nach langer zeit wieder getan? einen arbeitsvertrag unterschrieben und die naturhaarfarbe wachsen lassen
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? der ganze kram mit der jobsuche, das leuchten der motorleuchte, tschüß sissi
  • das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe? mich, immer wieder.
  • das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat? sich (immer wieder) sowie das vertrauen meiner beiden letzten azubis
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;) und einer der lieblingskollegen zum abschied: "vielen dank für alles. es hat immer spass gemacht."
  • der schönste satz (für mich), den ich zu jemandem gesagt habe? "ich kündige."
  • 2019 war mit einem wort? richtig so.

die letzten stunden des jahres verbringen wir nun mit der gundel am meer. und wie schon im letzten jahr habe ich ein pulli-projekt auf den nadeln. 
und heute nacht sage ich dann "tschüss 2019" und "hallo 2020".

habt alle einen fröhlichen, glücklichen und gesunden jahresstart. auf ein gutes 2020! wir lesen uns!

Dienstag, 24. Dezember 2019

meeeeehry christmas


frohe weihnachten euch allen und schöne tage mit familie, freunden, lieben menschen - lasst es euch gut gehen!

Samstag, 7. Dezember 2019

sissi, die kleine kaiserin


machs gut, kleine kaiserin. 
pummifreundin, weissschnäuzchen und sturköpfchen.

sissi van poppel 
*2009 07.12.2019

Samstag, 13. April 2019

wollbindung on tour: h+h in köln 2019 - marktzahlen & make me take me

[werbung | pr-sample] was ein trubel: die h+h in köln oder auch: das klassentreffen der branche hat auch in diesem jahr wieder gezeigt, was es kann. ich war 3 tage vor ort, wohnte in der besten messe-wg mit katha / kitchenerstories und lena / nala verstrickt, hatte eine menge termine, noch mehr fangirl-momente und bin am sonntag platt wie ein flunder nach hause gefahren - mit jeder menge ideen, inspiration und infos im gepäck, die ich aktuell sichte und für mich einordne.



heute geht es erst mal los mit den marktzahlen und der jahres-aktion der initiative handarbeit. zahlen finde ich ja immer spannend und auch in diesem jahr wurde ich nicht enttäuscht.


mein erster "ach guck"-moment: der lange und heiße sommer im letzten jahr hat auch das handarbeiten erschwert. der gesamtumsatz der branche ist dementsprechend um 5% gesunken (von 1220 mio € auf 1159 mio €). seit dem myboshi-hype 2013 setzt sich bislang leichte abwärtstrend also in 2018 verstärkt fort.

strick- und häkelgarne belegen weiterhin den 2ten platz beim gesamtumsatz (nach dem nähen). mit insgesamt 340 mio € (-4,2%) haben halt auch die garne unter den heißen temperaturen gelitten - wen wunderts?


allerdings stehen schon neue handarbeitstrends für wolle und garne in den startlöchern: weben & punch-needling werden immer beliebter und pompoms oder tasseln immer einfacher mit den neuen, praktischen helfern, beispielsweise von prym oder pick&pom.


außer der wetterlage gibt es aber noch weitere parameter, die den (lokalen) handel beschäftigen:

"Die Digitalisierung und das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher wirken sich auch auf den Handarbeitsmarkt immer stärker aus. Online-Konkurrenz und stark steigende Mieten in den attraktiven Lagen vieler Städte führen dazu, dass Fachgeschäfte schließen.
Als impulsgetriebene Branche ist der Handel vor Ort unverzichtbar. Die Zielgruppe, die wie in anderen Bereich auch, immer mehr mit Online-Shopping umgeht, muss vom stationären Fachhandel passgenau abgeholt werden. Bewusster Konsum trifft auf den Wunsch nach persönlichen Begegnungen und dem selbstverständlichen Umgang mit digitalen Techniken, die das Leben leichter machen. Diese Verbindung gilt es zu bedienen."
(pressemitteilung der initiative handarbeit vom 29.03.2019)

die sache mit dem "persönlichen begegnungen" konnte ich schon letztes jahr in meiner umfrage bestätigen: 43% der umfrage-teilnehmer_innen informierten sich offline zu anleitungen, tipps, materialien und ideen. dafür wurden zeitschriften und bücher genutzt, aber auch treffen mit anderen craftern und anregungen bzw. angebote in lokalen shops genannt. das bestätigt nur, wie wichtig der persönliche austausch vor ort beim handarbeiten war und ist. was schon früher im familienkreis oder handarbeitszirkeln gut funktionierte, ist immer noch ein wichtiger bestandteil für alle textilen handwerker_innen.
(und das ganze zeigt auch sehr schön, wie gut und wichtig die aktion #visityourlys ist.)

weniger plastik mehr diy


ein großes trendthema der gesamten messe und gleichzeitig auch aufhänger der diesjährigen jahres-aktion der initiative handarbeit ist "nachhaltigkeit".

und dass gerade handarbeit den nachhaltigkeits-gedanken schon in sich trägt, wird hier sehr schön gezeigt: in zusammenarbeit mit der internationalen kampagne green bag lady (die bereits seit 2008 selbst genähte taschen kostenlos abgeben, um die flut der plastiktüten weltweit einzudämmen) werden taschen genäht, gehäkelt oder gestrickt und - damit das ganze auch zählbar wird - mit den nummerierten make me take me-labeln versehen. ziel sind 10.000 taschen bis ende 2019 (aktuell wurden bereits  3.776 labels bestellt!). wenn ihr mehr taschen macht, als ihr selbst nutzen oder verschenken könnt, können die dann auch an die initiative geschickt werden, die sie am aktionstag im kommenden herbst dann verteilt. 



alle infos zur aktion findet ihr hier: make me take me - für mehr nachhaltigkeit und weniger plastik (pressemeldung) oder auf der aktionsseite.

mein make me take me-stricktipp: ilenes marketbag (kostenlos bei ravelry) - eine sehr clever konstruierte und nahtlos zu strickende netztasche.
ich habe sie schon mal 2008 (!) gestrickt aus einem leinengarn von ggh. leider hat sie zwischenzeitlich das zeitliche gesegnet, aber so habe ich die aktion kurzerhand zum anlass genommen, im handgemacht (=lieblingswollladen) 2 knäule bc lino zu kaufen in einem tollen goldton für ein reknitting.


Donnerstag, 11. April 2019

#visityourlys

mit der h+h cologne im märz nimmt das handarbeits- und hobbyjahr für mich immer noch mal mehr an fahrt auf. meine messeschau steht ja noch aus, aber inzwischen hat sich hier schon wieder einiges neues angesammelt. heute gibts deswegen mal einen kleinen einschub aus aktuellem anlass:

nach der h+h kochte es auf der schachenmayr-seite auf facebook etwas hoch, als der beitrag zum #birthdaybash von regia und catania kritisch kommentiert wurde. die frage, ob die örtlichen fachhändler oder blogger mehr für einen hersteller tun und wer nun mehr "anrecht" hat auf aktionen, einladungen oder produktproben, ist dabei nicht einfach zu lösen. dem hersteller geht es natürlich um digitale präsenz. wo genau der abverkauf stattfindet, ist eher zweitrangig. nichtsdestotrotz sind auch die hersteller auf einen starken und gut aufgestellten lokalen handel angewiesen, denn der macht die wichtige basis-arbeit vor ort.
aber ich wundere mich auch, wenn auf blogs bei garnempfehlungen, die entweder als produktprobe gratis erhalten oder sogar lokal gekauft wurden, per affiliate-link auf eben den bekannten großen alles-anbieter verwiesen wird. kein wunder, wenn da die händler verwundert bis verschnupft reagieren.

was wollen wir als kunden denn nun? liebevoll geführte und gut kuratierte wollgeschäfte, wo wir tolle ideen, gute garne, aber auch rat und tat erhalten?  

dann sollten wir die auch unterstützen! viele davon haben auch online-shops und versenden schnell und unkompliziert, wenn man gerade nicht während der öffnungszeiten vorbeikommt.

jane von jetztkochtsie hat das ganze nun zum anlass genommen und unter dem hashtag #visityourlys dazu aufgerufen (nicht nur) als blogger, lokale wollgeschäfte zu besuchen und darüber im blog und auf den sozialen netzwerken darüber zu berichten.
hintergrundinfos gibt es dazu in ihrer instagram-story oder auch auf ihrem blog *klick*

ich bin ja schon seit jahren begeisterte kundin von meinem #lys hier in wiesbaden: das handgemacht -feine wolle in wiesbaden-bierstadt. anne und sabine sind inzwischen schon gute freundinnen und geneigte leser_innen der wollbindung werden immer wieder darauf gestoßen sein. egal ob knit night, samstagskäufe oder spontane rettung bei nadelbruch, ich will mir mein strickleben ohne das handgemacht gar nicht mehr vorstellen.
für die aktion #visityourlys plane ich gerade mit anne einen termin. aktuell tüftel ich an den details. aber da kommt noch was schickes.

aber auch ohne schicken hashtag hoffe ich natürlich, dass ihr generell spass und freude am lokalen handel habt und natürlich gibt es eine menge tolle, kleine shops oder garnfärber_innen, die kein ladengeschäft haben, aber dann bei wollmärkten und -festivals entdeckt werden können. ich selbst liebe lokale wollläden vor ort und besuche die auch immer wieder gerne, wenn ich unterwegs bin.
ravelry bietet dafür eine sehr feine suchfunktion, die ich bei meinem paris-recherchen mal genauer vorgestellt habe und es gibt zudem auch noch einen routenplaner - perfekt für die nächste wochenend- oder wohnmobiltour.

also augen auf beim hashtag #visityourlys und bei den lokalen wollgeschäften.

außerdem noch interessant: @schoeller_wolle stellt aktuell seine händler mit dem hashtag #deinwollfachgeschaeft auf instagram vor und schachenmayr macht es auf facebook unter #schachenmayrschaufenster.

deshalb
wenn ihr tolle kleine läden entdeckt, dann redet darüber. denn persönlich wie auch digital, sind empfehlungen immer noch die beste werbung.

Sonntag, 17. März 2019

messeplanung h+h cologne & die drei von der woll-wg

nur noch knapp 2 wochen bis zu einem meiner ganz persönlichen frühjahrs-highlights: die h+h cologne. h+h steht dabei für handarbeit und hobby und das ganze ist eine fach- und ordermesse für die branche. blogger_innen können sich dafür als medienvertreter akkreditieren und vor ort die kommenden trends und themen sichten.*

ich mag das ja sehr gerne: neues sehen und vielleicht auch testen ohne gleich in einen kauf- oder konsumzwang zu verfallen. außerdem treffen mit liebgewordenen freund_innen und bekannten, fachsimpeln und sich austauschen. so eine messe hat ja auch immer ein bißchen was von klassentreffen.




nachdem ich die ersten male nur für jeweils einen tag nach köln gondelte (gemäß dem motto: kurz und knackig), habe ich letztes jahr die zwei tage, die ich mir gönnte, so sehr genossen, dass ich nun nun nägel mit köpfen mache und mit katha/kitchener stories und lena/nala verstrickt eine messe-wg für die gesamten drei tage gründe. volles programm also - das wird so cool mit den mädels!

wie bei jeder messe ist gute vorbereitung das halbe messeleben. allerdings muss ich mich trotz viel messeerfahrung auch immer wieder selbst ein bißchen treten, um mir rechtzeitig und umfassend gedanken zu machen und zu planen. ein zu starres terminkorsett macht mich nämlich auch nicht glücklich. aber bei drei messetagen ist sicher zeit für beides: getaktete termine mit lieblings-marken und lieben freunden und zeit fürs stöbern abseits und ganz nach lust und laune.

falls ihr euren besuch auf der h+h gerade plant oder noch planen wollt, habe ich hier mal meine ganz persönlichen messe-besuchs-tipps zusammengepackt (die gelten übrigens für jede messe. und vor der h+h gönne ich mir noch beruflich die buchmesse in leipzig. ihr seht, ich bin gerade voll im messe-modus):

vor der messe:
  1. unterkunft organisieren (privat, hotel, ferienwohnung...je nach budget und möglichkeit)
  2. an- und abreise klären (zug, auto, flug... wo kann ich parken, wie genau komme ich zur messe hin und auch wieder weg, tickets buchen und auch die apps des öpnv runterladen)
  3. messekatalog besorgen und sichten. heutzutage sind das meistens apps, die alle aussteller, einen hallenplan und auch alle veranstaltungen verzeichnen. hier kann man sich schon vorab einen prima überblick verschaffen, was so geboten ist.
  4. persönliche messeziele überlegen: mit welchen ergebnissen möchte ich von der messe heimkommen? das könnte zum beispiel sein: neue trends aufspüren, kontakte finden für ein spezielles thema bzw. weiterbildung, netzwerken, kooperationspartner treffen, etc pp. das ist sicher immer wieder unterschiedlich. hat man aber die ziele konkretisiert, fällt das priorisieren der unterschiedlichen möglichkeiten vor ort viel leichter und auch der nächste punkt läßt sich viel konkreter angehen:
  5. termine, aber auch treffen, workshops, veranstaltungen: was findet wo statt, wen will und kann ich treffen? (siehe punkt drei und vier) am besten schon vorab die lieblingsgesprächspartner_innen anfragen und feste termine machen. lose verabredungen klappen meist nicht so gut. auch auf den social media-kanälen die augen offen halten, wer schon ankündigt, vor ort zu sein.** und alles interessante getreulich im kalender mit standnummern festhalten.
    mein pro-tipp: zeitpuffer fürs essen und fürs klo einplanen ;)
  6. eigene unterlagen, visitenkarten oder sonstiges material: visitenkarten sind inzwischen schon ein klassiker. je nach zielen und terminen könnte es sich aber auch empfehlen, weitere unterlagen dabei zu haben. oder vielleicht eine kurze vorstellung vorzubereiten. und nicht vergessen, auch die digitalen präsenzen aufzufrischen, die auf der visitenkarte genannt werden.
  7. wetter checken: letztes jahr hats geschneit, dieses jahr bricht schon der frühling aus? besonders der märz schlägt gerne wetterkapriolen - für die perfekte messe-klamotten-wahl hilft ein blick auf das wetter vor ort. und dann entsprechend packen.
vor ort: 


dank kalender mit allen terminen und themen aus dem oben genannten punkt 5 seid ihr perfekt vorbereitet für eure messetage. neben diesem terminplan habt ihr am besten noch eure materialien aus punkt 6 dabei und genügend visitenkarten für alle neuen und alten kontakte. 
dazu kommt: smartphone, genügend akku (am besten ein externer, der auch aufgeladen ist), notizbuch und stift,  einen extra-beutel (kann man immer brauchen für produktproben, werbemittel o.ä.) sowie optional kamera, tablet, laptop (je nach bedarf). 
außerdem nicht vergessen: wasserflasche (oberstes messe-gebot: niemals dehydrieren!), snack für zwischendurch, kaugummis, taschentücher.
edit am 25.03.2019 (nach der buchmesse noch ein paar extra-tipps (und ja, die werden auch gerne mal vergessen)): 
superbequeme schuhe - auch zum wechseln bei mehrtägigem aufenthalt: messewege sind besonders lang und die hallenböden hart. 
deo ;)
zwischen all den terminen und gesprächen empfiehlt es sich auch, immer mal wieder notizen zu machen: zu den gesprächen, unerwarteten fundstücken und eindrücken. 

und danach:

nach der messe ist zwar nicht unbedingt vor der messe, aber so ein bißchen was ist noch zu tun: material und (gesprächs-)notizen sichten, einen kurzen gruß an die neuen kontakte senden oder auch vereinbarte to dos abarbeiten.
außerdem für die nächste messe überlegen, was sich bewährt hat oder eben auch nicht. damit die nächste messe dann noch besser wird ;)

ich freu mich nun auf alle fälle schon mal vor: auf tolle termine, die coole woll-wg mit katha und lena sowie das wiedersehen mit lieben menschen - seid ihr auch da?

*kurzentschlossene blogger_innen können sich übrigens hier noch akkreditieren.

**julia-maria von feinmotorik hat heute beispielsweise ihren h+h terminplan veröffentlicht.

Montag, 31. Dezember 2018

2018 - die rückschau

ich mag ja strukturen - und das nicht nur beim stricken ;)  - weshalb es hier auch in diesem jahr einen blogjahresrückblick gibt. das jahr 2018 aus blog- und wollsicht - wie war es denn so?


das jahr startete (wie schon die jahre zuvor und auch das nächste) mit einer kleinen wollkur: keine neue wolle bis april und ich strickte im januar meine ersten mehrfarbigen projekte: socken aus dem soxx-buch von stine & stitch sowie eine fair isle-mütze. am 18. reiste ich dann nach bietigheim-bissingen für einen eigenen vortrag im stadtmuseum hornmoldhaus. das war aufregend (nicht nur wegen orkan friederike) und sehr, sehr schön.
der februar bescherte mir einen coolen häkelschal und ein schnelles pulloverprojekt (gerade habe ich ihn auch an): carbeth von kate davies. eine tolle anleitung und das garn für die strickjacken-version liegt auch schon hier. außerdem strickte ich mit beim regia-socken-kal.
der schnelle pullover war im märz dann auch fertig, ich verliebte mich in viele, viele anleitungen aus dem laine-heft #4 und verstrickte für eine der lieblingsanleitungen zum ersten mal ein garn von brooklyn tweed: quarry. außerdem ging es auf zwei messen: zur buchmesse in leipzig samt abenteuerlicher rückfahrt durch heftiges schneetreiben (da fällt mir auf, dass der jahresbeginn meine spärlichen reisen gerne mal mit stürmen oder wintereinbrüchen garnierte) sowie auf die h&h in köln. dank einladung von schachenmayr habe ich hier auch zweimal eine kurze version meines vortrags vom januar gehalten und hatte tolle tage mit vielen schönen begegnungen.
der april brachte die ersten hasensorgen: das kaninchenmädchen ist alt und hat so ihre zipperlein. aber nun wissen wir, was zu tun ist und wie es ihr gut geht. so bekommt sie jetzt einen schönen lebensabend mit viel kuscheleinheiten. ich habe hüttenschuhe von der sohle aufwärts gestrickt und damit prompt ein nähkästchen gewonnen beim hüttenschuhcontest von prym. es gab gehäkelte bienen für den bund naturschutz und ich plante meine reisen für den mai nach amsterdam und dublin.
im mai wurde also gereist: zunächst ins kalte, verregnete amsterdam. und so gern ich die stadt eigentlich habe: diesmal hat sie es mir echt schwer gemacht (ich friere immer noch, wenn ich daran denke. wer denkt schon an eine wollmütze, wenn es im mai nach amsterdam geht?). immerhin bei stephen & penelope vorbeigeschaut. dafür war das woollinn dublin eine richtig feine sache mit tollen ausstellern, schönen tagen bei den jungs und viel dublin-liebe *klick* (zum vormerken: das nächste woollinn findet am 14. und 15. juni 2019 statt).
dann kam der heiße sommer: im juni häkelte ich mir ein hütchen gegen die hitze, schwächelte beim sommerschal (der ist immer noch nicht fertig...) und hatte viel spass mit kakteen. aber es wurde noch wärmer und ich reiste im juli mit kirsten und liesa ins geradezu frische thüringen und strickte drei tage lange durch - so herrlich! außerdem machte ich mir gedanken über das stricken unterwegs, denn im august ging es dann mit dem wohnmobil nach norwegen. ich besuchte viele, viel wollläden, strickte viel, fand tolle wolle für ein langgehegtes wunschprojekt und verbrachte mit dem besten mann von allen einen sehr schönen urlaub, der zeigte, wie entspannend und gemütlich wir es haben, wenn wir mit dem "schiff", wie wir das wispermobil liebevoll nennen, durch die gegend gondeln.
der september brachte dann wieder alltag und messetrubel im job. und für die wollbindung viele tolle termine: ich war wieder beim #tagderwolle in freiburg dabei, durfte bei #insideschoeller einen blick hinter die kulissen werfen und strickte dafür meinen ersten selbst entworfenen pullover. und zwischendrin chauffierte mich der mann samt wohnmobil zum bunten schaf nach langenfeld.
das oktoberhighlight war unbestritten der ausflug in den schwarzwald zum #blackforestcrafts bei schachenmayr. sowohl bei schoeller als auch bei schachenmayr habe ich viel erfahren über die fertigung, qualitätssicherung und entwicklung unseres liebsten werkstoffes. das war schon was ganz besonderes in diesem jahr.
mit dem yarncamp im november wurde das wolljahr veranstaltungstechnisch abgeschlossen. und leider gab es keine linstow-tage für mich wegen der alten kaninchendame. strickte ich halt zuhause und hütete das hasenmädchen. dabei wurde es besonders kuschlig auf dem strickplatz und gemütlich an den füssen.
zu guter letzt brachte der dezember dann noch 2 großprojekte für mich: das #weihnachtsplaid von tanja steinbach verkürzte mir die adventszeit (wird allerdings doch erst im januar fertig) und dann stricke ich noch terminiert für den 10. januar an einem pullover-teststrick. damit starte ich direkt durch in das neue strickjahr und lege auch gleich ein paar wunsch-parameter für die 2019er-strickereien fest: 

  • mehr großprojekte: mit 2,5 pullovern habe ich dieses jahr dann doch meine pullover-phobie überwunden. da würde ich gerne anknüpfen und weitermachen. 
  • mehr lagerwolle verstricken: ende des jahres bin ich beim wolle kaufen doch wieder eskaliert. lauter schöne sachen für noch schönere projekte. die soll dann auch direkt verstrickt werden und deshalb wird bis ende april hier keine wolle gekauft. 
  • weiter fair isle stricken: mit socken und mütze hat es ja gut geklappt. also einfach weiter machen und mehr know-how dazu bekommen

die wollbindungs-lieblinge

von den angestrebten 20 projekten wurden 19 auch fertig. auch in ordnung. immerhin folgt nun im januar der traditionelle #machdasufofertig-frickel-along der ladies vom frickelcast. schöne gelegenheit die kurz vor schluss stehenden projekte (decke, socken, handstulpen) fertig zu machen. 
bei den lieblingen war es diesmal sehr schwer. es gibt diesmal überdurchschnittlich viele, die ich richtig gerne gestrickt habe und dazu auch oft und gerne trage. geeinigt habe ich mich mit mir auf die folgenden vier, weil sie für mich immer noch etwas besonderes beinhalten:


im uhrzeigersinn von oben links:

  • soxx #13 - meine ersten fair isle socken sind ein echtes lieblingspaar und ich möchte noch mehr davon haben
  • pullover topdown aus alpaka star von austermann - mein erster quasi-eigenentwurf aus drei verschiedenen quellen und ideen. noch dazu passt er prima. deshalb: ab sofort noch mehr pullover!
  • pfeffer & salz-tuch von tanja steinbach - ein langgehegtes wunschprojekt aus norwegen-souvenir-wolle. 
  • öröm - die perfekten haussocken von ysolda teague. überhaupt sind alle modelle aus der fünften knitworthy-kollektion einfach schön. für die nächsten drei modelle habe auch schon die passenden garne hier liegen. 
und auch diesmal zum guten schluss: der fragebogen

  • haare länger oder kürzer? länger, mal sehen wie lange das so bleibt...
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? unverändert
  • mehr ausgegeben oder weniger? weniger
  • der hirnrissigste aufregendste plan? wir fahren nach norwegen! mit dem wohnmobil!
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? ölwechsel im norwegischen nirgendwo
  • die teuerste anschaffung investition? das kaninchenmädchen, aber halt auch jeden cent wert!
  • das leckerste essen? der kaffee im wispermobil, indisch essen in frankfurt mit den wiesbadener strickmädels und das backhendl in der turnhalle marxheim.
  • das beeindruckenste buch? beindruckend ist ja ein großes wort... es gab einige, die ich mochte und auf die ich mich sehr gefreut habe: allen voran die fortsetzungen von six of crows, der 7. band der gereon rath-reihe (volker kutscher) und - ganz frisch - der vierte band mit cormoran strike und robin elacott. außerdem gerade neu entdeckt und fertiggelesen: bittere schokolade von tom hillenbrand und da habe ich nun lust auf die weiteren bände. insgesamt ein unaufgeregtes buchjahr. 
  • der beste song? ach je - ich werde immer schlechter bei dem aktuellen kram.
  • das schönste TV? game of thrones, strike, 4blocks
  • die meiste zeit verbracht mit...? zugfahren 
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und den hasennasen.
  • die schönste zeit verbracht ...? in norwegen
  • vorherrschendes gefühl 2018? getrieben sein
  • 2018 zum ersten mal getan? nach norwegen gefahren, auszubildende eingestellt, einen 120er rollfilm gekauft
  • 2018 nach langer zeit wieder getan? bewerbungsgespräche geführt, analog fotografiert
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? der ölwechsel in norwegen, verregnete tage in amsterdam und die hasensorgen - allerdings auch alles kein beinbruch
  • das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe? mich, immer wieder.
  • das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat? sich (immer wieder) sowie ein extrem toller adventskalender (beides vom mann)
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;)
  • der schönste satz, den ich zu jemandem gesagt habe? s.o.
  • 2018 war mit einem wort? gut

die letzten stunden des jahres verbringen wir nun sehr gemütlich, der champagner steht kalt und ich habe ein schönes pulli-projekt auf den nadeln. so sage ich auch in diesem jahr liebevoll tschüss 2018 und herzlich willkommen 2019.

habt alle einen fröhlichen, glücklichen und gesunden jahresstart. auf ein gutes 2019! wir lesen uns!

Montag, 24. Dezember 2018

frohe weihnachten


frohe weihnachten und herrliche feiertage euch allen! 
ich freue mich auf freie tage und viel strickzeit mit tollen projekten. macht es euch schön.

Sonntag, 16. Dezember 2018

vom wollen und müssen

ach du gute güte: wo ist nur dieser dezember hin? in einer woche ist schon weihnachten; immerhin ist schon der großteil der weihnachtskarten auf dem weg und nur noch 2 päckchen zu packen. aber - ach (hier theatralisches hände in die höh gewerfe) - die idee eines entspannten, kuschligen advents hänge ich für dieses jahr einfach mal an den nagel. und nächstes jahr sollte ich hier rechtzeitig nachlesen, um ein paar dinge optimierter anzugehen, wie zum beispiel:

  • frühzeitig kartons sammeln für die weihnachtspackerl
  • einfach mal im november die weihnachtskarten schreiben
  • rausfinden, wie ich früher die guten weihnachtsgeschenkideen haben könnte (habe ich nämlich immer erst im dezember)
immerhin war ich aber schon mal auf dem weihnachtsmarkt. da gabs nämlich die super-nette übergabe des polar-plüsch-pakets samt apfelpunsch mit @knitting_nat. (not to myself: nächstes jahr mehr weihnachtsmarktbesuche!) 


und zwischendrin gibts hier zwei sehr großartige advents- und weihnachtsstrickereien, in die ich am liebsten meine ganze verfügbare zeit stecken würde.

 zum einen habe ich mich ja schockverliebt in das sehr großartige #weihnachtsplaid, das tanja steinbach ende november im ard buffet vorgestellt hat. da läuft aktuell der advents-kal und ich versuche einfach mal, dran zu bleiben. 


klappt auch ganz gut, weil es halt auch viel spass macht. das garn ist butterweich (strickt sich sehr, sehr gut) und die unterschiedlichen muster bieten dabei jeden tag neuen entertainment-faktor. bis nächsten mittwoch folgen noch neue anleitungsteile und ab dann gibt es tipps für die ausarbeitung, so dass am heiligabend das gute stück auch fertig sein könnte.

zum anderen ist noch sehr spontan und (ehrlich gesagt) auch vollkommen unvernünftigerweise ein teststrick dazugekommen: ein sehr cooler pullover von chrisberlin: half fisherman. den pullover in gänze gibt es auf beispielsweise auf instagram (schaut euch diese genialen zunahmen im patent-teil an).



ihr seht, neben der ganzen weihnachterei halten mich auch die zwei großprojekte auf trab. allerdings würde ich das unter "positivem stress" verbuchen. und schließlich sind es nur noch drei arbeitstage in diesem jahr. es folgt noch ein bißchen orga-kram bis ende der woche und für den rest des jahres gibt es dann nur noch urlaub, ausschlafen, stricken nach lust und laune sowie seele baumeln und das jahr revue passieren lassen. 
und darauf freue ich mich. sehr.