Sonntag, 23. Februar 2020

von maeva und mahana

[werbung | pr-samplees ist wieder diese zeit des jahres: vorfreuen auf die h&h, pläne machen und die augen offen halten, was es schon jetzt neues geben wird auf meiner persönlichen lieblingsmesse.
 

schöne neuigkeiten gab es dazu in dieser woche von schachenmayr und feinmotorik. nach der premiere eines gemeinsamen mystery kals im letzten jahr, der richtig eingeschlagen hat, wird es nun eine weitere runde geben. in diesem jahr heisst das design mahana, ist noch geheim, wie es sich für ein anständiges mystery-projekt gehört und wird ebenfalls aus der tahiti von schachenmayr gestrickt. los geht es am 21.03. mit dem ersten teil der anleitung (und einem gemeinsamen anstricken auf der messe für alle, die lust haben und vor ort sind).


passend dazu will und muss ich euch endlich meine maeva aus dem letztem jahr zeigen. stilecht angestrickt auf der messe, musste ich anschließend doch noch ein bisschen mit der nadelstärke rumprobieren bis ich zufrieden war. maeva begleitete mich während ausflügen und urlauben und war seit langem mal wieder ein waschechtes lace-projekt hier bei der wollbindung. an dieser stelle auch noch mal ein dickes dankeschön an schachenmayr, die mir das garn für die maeva in den wunschfarben zur verfügung stellten!


das stricken war dabei ein bisschen herausfordernd, denn auch die rückreihen mustern und das auch noch mit zentrierten abnahmen (aus drei mach 1) in links. aber: auch das läßt sich regeln und zumindest lernt man dabei was übers stricken oder eben über sich selbst ;) 
und nun, nach der letzten masche, bin ich ja schon auch stolz darauf. 




wie man sehen kann, ist maeva ein klassisches dreieckstuch, das die farbverläufe der tahiti ganz angenehm aufnimmt. mahana wird nun ein schal, kann mit zwei oder auch nur einer farbe gestrickt werden, und auch für diejenigen, die baumwolle nicht so gerne stricken, gibt es eine garn-alternative. alle details hat julia-maria aka feinmotorik in ihrem blog zusammengestellt *klick*

ich freu mich schon mal vor - schließlich ist die messe-wg schon gebucht (leider ohne katha - aber die hat ein tolles alternativ-projekt ^^), der freie freitag mit der chefin abgesprochen und der zug gebucht. da kann die messe kommen. 

der wollbindung-tipp
für alle, die noch planen, empfehle ich noch mal meine überlegungen vom letzten jahr: diese messeplanung ist immer noch up to date.

maeva, von feinmotorik (julia-maria hegenbart), je 200g tahiti von schachenmayr (99% baumwolle, 1% polyester) in den farben marsala (#7695) und stone (#7697), nadel 3.5, gestrickt vom 30.03.2019 bis 19. januar 2020

Sonntag, 26. Januar 2020

jahres-knit-off: doing the moebius

das erste fertige projekt des jahres ist irgendwie immer was besonderes. über die letzten jahre war auch meistens was kleines: mütze, socken oder so - und gerne durchgestrickt vom maschenanschlag bis zum abketten. 



2020 startete nun mit einem möbius. was kleines mit einer netten technischen besonderheit zu beginn. und nach der ersten runde ist es dann einfach und unterhaltsam; man kann muster und garn genießen. 

eigentlich haben der möbius und ich ja ein etwas schwieriges verhältnis: noch vor meinen blog-zeiten (2005) strickte ich mir einen rock. präziser: wollte ich stricken. nach dem umfänglichen maschenanschlag (504 maschen auf einer viel zu kurzen rundstricknadel) und den ersten 10-15cm musste ich der wahrheit dann doch in die augen sehen: ich strickte einen möbius. ungewollt. und nix zu machen, nur noch komplett auftrennen. mein damaliger freund und heutiger ehemann betrachtete mich häufchen elend auf der couch bei dieser entdeckung und sagte nur: "komm, ich helf dir beim auftrennen.",und wickelte alles in wunderbare knäule. ich weiß schon, warum (unter anderem) ich ihn sehr liebe ;) 5 jahre später hatte ich mich soweit erholt (und war technisch deutlich weiter), dass es den rock nun doch gibt...
2008 hat mir dann lena mal beim schiffchen fahren auf dem main den möbius-anschlag gezeigt. also die art und weise, wenn man wirklich einen möbius stricken will und eben nicht zufällig und ungewollt. inzwischen gab es schon ein paar möbius-cowls hier im haus, allerdings ist der letzte schon ein paar jahre her *klick* - die zeit war also wieder reif.



somit kam das erste ard-buffet-projekt des jahres genau richtig: ein möbius-loop. da ich dieses jahr ja erst mal keine wolle kaufen will und darf, habe ich mich selbst ein bißchen ausgetrickst und die benötigten 2 knäuel piuma noch im letzten jahr geordert *hüstel*. 

wirklich empfehlenswert für alle, die keine lena an der hand haben, ist die schritt-für-schritt-anleitung für den maschenanschlag. stur schritt für schritt abarbeiten, dann klappt es auch mit dem möbius und nach den ersten 2 reihen läuft es dann von ganz alleine. 



am hals schick gewärmt widme ich mich nun wieder brav den wips aus dem letzten jahr. allerdings gibt es am 04. februar wieder was von tanja im ard buffet ;) auf instagram gab es schon einen kleinen blick darauf aka sneak peak *klick*

möbius-loop von tanja steinbach (vorgestellt im ard-buffet am 07.01.2020), 100g piuma von lana grossa (75 % schurwolle, 15 % alpaka, 10 % polyamid, 140 m / 50 g), col. 5 (graublau, apfel, sand, kupfer, schwarz), nadel #7, gestrickt vom 07.01. bis 14.01.2020.

Dienstag, 31. Dezember 2019

2019 - die rückschau

das jahr macht sich auf die socken. zeit für den traditionellen rückblick aus blog- und wollsicht. 2019 - wie war es denn so?


links unten (c) ankestrick

auch 2019 sollte erstmal eine kleine wolllager-reduzierung bringen. doch was in den jahren davor durchaus klappte, funktionierte diesmal so gar nicht. die wollknäule und -stränge liefen mir weiter munter zu und das merke ich sogar jetzt noch: das wolllager ist voll mit den schönsten garnen und platzt auch schon ein bißchen. somit folgt der gute vorsatz auf dem fuße: ich kaufe erstmal nix im neuen jahr (mindestens bis juni (woollinn dublin!)) und werde mich durch die herrlichkeiten aus meinem lager stricken.
außerdem habe ich deutlich weniger gebloggt. meist nur noch einmal pro monat. es war einfach wenig zeit/muße fürs schreiben. das würde ich gerne wieder ändern. mal sehen, wie es im neuen jahr so klappt. ansonsten gibts schnellere updates auf instagram *klick* (wenn die zeit nicht fürs bloggen reicht).

der januar brachte erstmal fertige projekte: einmal socken und einen ganzen pullover. "schuld" daran waren die reisezeiten mit viel strickmöglichkeiten zwischen den jahren. und dann lockte mich ende des monats eine konferenz beruflich nach berlin und ich spazierte schnurstracks und bei erster gelegenheit ins yarn over berlin.

begeistert und voller tatendrang habe ich dann direkt im februar - ausgestattet mit frischer berliner wolle - ein neues pulloverprojekt aus der taufe gehoben. und ich habe waschlappen gestrickt. und ein paar socken - schon als vorbereitung für das erste wollige jahreshighlight: die h&h im märz.
nach der großen vortragssause im jahr davor, hatte ich ja beschlossen, dass drei tage messe viel, viel besser sind als zwei tage und habe dementsprechend geplant. diesmal gabs eine woll-wg. katha, lena und ich haben gemeinsam eine unterkunft bezogen und sind drei tage lang ganz tief eingetaucht in die welt von handarbeit & hobby in köln. das war schon sehr cool und wird 2020 direkt nochmal gemacht. nach dem wintereinbruch im letzten jahr zeigte sich auch leipzig während der buchmesse geradezu frühlingshaft und ich gönnte mir sehr entspannte messetage (auf absehbare zeit war es dann auch die letzte, aber dazu später im jahr mehr).
der april sauste vorbei. ich hielt eine erste messerückschau und strickte/häkelte taschen. die make me - take me-aktion der initiative handarbeit hatte mich schon da nachhaltig begeistert; überhaupt war es ein jahr der taschen.
der mai startete einer kurzen reise nach südtirol: mit mama und schwester ließ ich es mir gutgehen. nach den kalten amsterdam-tagen im letzten jahr haben wir diesmal wetterunabhängig geplant und wurden entsprechend sonnig-verwöhnt. so entspannt und noch aus dem märz taschenmotiviert nähte ich bei dunja im nähzimmer mit herz die diesjährige #crossoverbag der initiative handarbeit. für mich näh-dummy ein richtiges großprojekt.
ein letztes oppenheimer wollfest gab es dann im juni. diesmal mit fest geplantem tagesausflug und frischem garn für einen sommerpulli, der leider nicht so funktionierte, wie ich das wollte. das garn habe ich nun erst mal beiseite gelegt, aber die nächste sommerstricksaison kommt ja bestimmt. außerdem wurde geurlaubt: wir packten die gundel (seit dem frühjahr hat das wohnmobil nun auch einen namen) und brachen zu unserer persönlichen tour de france auf. zwar strandeten wir erst mal für vier tage in bordeaux, allerdings gab es dann wunderbare entdeckungen im aveyron und das dach der tour, der mont ventoux, war etwas ganz besonderes. der juli war zäh, es war heiss und ich konzentrierte mich auf die arbeit samt urlaubsvertretungen. gestrickt wurde irgendwie auch und sogar der sommerschal aus dem letzten jahr wurde fertig.
neue zeiten brachen dann im august an: ich kündigte. nachdem mitte des monats der neue arbeitsvertrag unter dach und fach war, fing ich an, die zelte im job, der mich immerhin 10 jahre begleitet hat, abzubrechen. viele letzte male... währenddessen tüftelte ich mit der strickmühle und der häkelnadel an einem kordelkörbchen. eines der top-projekte dieses jahr.
einen abschied und viele wiedersehen brachte dann der september: es war wieder zeit für den #tagderwolle beim oz-verlag in freiburg. ich freute mich über die liebgewonnenen mit-stricker*innen vor ort und genoß das wochenende im süden in vollen zügen. und nach dem letzten tag im alten job (#lieblingskollegen) packte ich direkt die tasche für ein wiedersehen mit fanø. nach 2017 gings endlich wieder zum strikkefestival auf die lieblingsinsel
die neuen zeiten brachen dann im oktober an: neuer job, neue aufgaben, neue kollegen. ich machte mich ans einarbeiten und planen und wurde herzlich aufgenommen (nach 3 monaten habe ich ja immer noch welpenschutz, aber ich freu mich auch auf alles, was da nun im neuen jahr noch kommt). das einzige fertige gestrick war dann auch "nur" eine kleine mützenfingerübung
der november brachte gleich drei highlights mit: 
dank des yarncamps (ich liebe das yarncamp!) gab es viele schöne, neue ideen und projekte zum häkeln und stricken. und viele wiedersehen mit lieblings-woll-menschen. außerdem wurde nach dem pulli-auftakt im januar das 2te größere projekt des jahres fertig: der poncho-pulli. und dann gab es sogar noch linstow-tage mit viel strickzeiten in bester gesellschaft. der dezember startete dann traurig: die kleine hasendame machte sich auf zu ihrer letzten reise. wir vermissen sie... ich steckte die nase in neue lektüre (überhaupt wurde viel gelesen in diesem jahr dank buch-abo) und beendete kurz vor knapp noch eines meiner beiden deckenprojekte: das vichykaro-plaid wurde vor drei tagen fertig (nach gut drei jahren!). vielleicht ein gutes omen für das neue strickjahr? eile mit weile, oder so. genug zum stricken habe ich ja - auch für ein paar weitere jahre.

die wollbindungs-lieblinge
statt den angestrebten 20 projekten wurden sogar 21 fertig. und dummerweise habe ich zwei davon nicht so richtig fotografiert. es hakt also ein wenig in meinem ravelry-projekt-archiv.
allerdings - und wie immer - gibt es auch in diesem jahr ein paar besondere lieblinge - davon sogar zwei gehäkelt (und alle mit foto):



von links nach rechts:
  • die hasentasche - von tanja steinbach:häkeln kann ich ja nicht so wirklich. aber irgendwie lernt man immer dazu und bei hasen und taschen kann ich nicht anders ^^
  • das vichykaro-plaid - von tanja steinbach: mein drei-jahres-projekt und noch pünktlich am 28.12. fertig geworden. ich liebe es!
  • das kordelkörbchen - toller stashbuster: garn kordeln und dann verhäkeln; ein tolles tüftelprojekt.
  • der half fisherman pullover - der teststrick zum jahreswechsel mit patentgestrick und schöner technik. hat viel, viel spass gemacht.

und auch diesmal: der fragebogen
  • haare länger oder kürzer? deutlich länger
  • kurzsichtiger oder weitsichtiger? unverändert, aber nächstes jahr wäre eine neue brille schön
  • mehr ausgegeben oder weniger? weniger
  • der hirnrissigste aufregendste plan? mit der gundel auf den mont ventoux (und wieder runter)
  • die gefährlichste aufregendste unternehmung? wir machen eine tour de france und bleiben bei bordeux vier tage liegen.
  • die teuerste anschaffung investition? der kaninchenbub (not-op im oktober), aber halt auch jeden cent wert (er ist nun besser als neu) :D
  • das leckerste essen? der kaffee im wispermobil und das 12er gäng bäng-weihnachtsmenü im eiscafé san marco in kelkheim
  • das beeindruckenste buch? wallace von anselm oelze
  • der beste song? einer der am meist gehörten: nick waterhouse, never twice
  • das schönste TV/streaming? yesterday, the green book, the rookie (nathan!fillion!), private eyes 
  • die meiste zeit verbracht mit...? zugfahren, sich zur kündigung durchringen
  • die schönste zeit verbracht mit...? dem mann und den hasennasen.
  • die schönste zeit verbracht ...? zuhause.
  • vorherrschendes gefühl 2019? langsam ankommen
  • 2019 zum ersten mal getan? ganz ordentlich gekündigt
  • 2019 nach langer zeit wieder getan? einen arbeitsvertrag unterschrieben und die naturhaarfarbe wachsen lassen
  • 3 dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? der ganze kram mit der jobsuche, das leuchten der motorleuchte, tschüß sissi
  • das schönste geschenk, das ich jemandem gemacht habe? mich, immer wieder.
  • das schönste geschenk, das mir jemand gemacht hat? sich (immer wieder) sowie das vertrauen meiner beiden letzten azubis
  • der schönste satz, den jemand zu mir gesagt hat? es war auf alle fälle der mann ;) und einer der lieblingskollegen zum abschied: "vielen dank für alles. es hat immer spass gemacht."
  • der schönste satz (für mich), den ich zu jemandem gesagt habe? "ich kündige."
  • 2019 war mit einem wort? richtig so.

die letzten stunden des jahres verbringen wir nun mit der gundel am meer. und wie schon im letzten jahr habe ich ein pulli-projekt auf den nadeln. 
und heute nacht sage ich dann "tschüss 2019" und "hallo 2020".

habt alle einen fröhlichen, glücklichen und gesunden jahresstart. auf ein gutes 2020! wir lesen uns!

Donnerstag, 26. Dezember 2019

dienstag mittags im tv

[werbung | pr-sample] beim jahresrückblick, der gerade in der mache ist, wurde noch deutlicher, was ich schon ahnte: das strickjahr war ein gutes samt großem überhang zu den steinbach-projekten: hasentasche, häkelnetze, waschlappen, poncho-pulli, mütze, yarncamp-loop und ein stirnband. 8 von bislang 19 fertigen projekten stammen in diesem jahr von ihr.


tanja und ich - damals: vor fast 5 jahren auf der messe in köln.
und ein großer teil sind zudem strickideen, die sie meist monatlich im ard buffet vorstellt. ich mag die besondere mischung bei diesen projekten, die sie meist einmal im monat dort vorstellt: gut machbar, unterhaltsam und dabei immer mit einer technischen feinheit sowie guten idee dahinter. bei reisen freue ich mich nun beispielsweise über die selbstgestrickten waschlappen, in denen ich festes shampoo transportiere und die ich zur gesichtsreinigung verwende. den poncho-pulli habe ich hier schon mal ausführlich vorgestellt und das pfeffer und salz-tuch, das mich während des urlaubs in norwegen begleitete, ist immer noch eine meiner lieblingskonstruktionen.



nun gibt eine auswahl ihrer buffet-projekte aus den letzten jahren zusammen mit neuen ideen versammelt in einem buch. teilweise mit neuen garnen interpretiert  oder auch überarbeitet, wie zum beispiel das pfeffer und salz-tuch (ich fürchte, ich brauche da noch eine version), der adventskalenderschal oder der sommernachtstraum
ein hübsches, kleines projekt und mein diesjähriger #christmasevecaston ist das stirnband aus deinem knäuel lala berlin lovely cashmere. das garn bebesteht aus einem feinen, duftigen polyamid-schlauch, der mit einer fluffigen kaschmir-schurwollmischung gefüllt ist. verstrickt mit nadel #7 ist das stirnband ein kleines, unterhaltsames projekt am abend und ein echtes one-skein-wonder mit praktischem ergebnis. durch die verzopften rippen wird es in der mitte automatisch etwas schmaler und wärmt an den ohren ganz wunderbar. 

feines projekt - hübsches und praktisches ergebnis

duftig und fluffig - lala berlin lovely cashmere von lana grossa

insgesamt werden 28 modelle, unterteilt in oberteile für damen, accessoires (für die ganze familie) und strickideen für zuhause, vorgestellt. mir gefallen besonders die neue interpretation vom pfeffer und salz-tuch, das schaltuch aus gomitolo versione (verkettungen), das kissen in schattenstricktechnik und die spültücher (die werden sich prima im wohnmobil machen). es gibt aber auch -unter anderem - socken, mützen, einen schönen herrenschal und 2 schöne deckenprojekte.


insgesamt eine wahre fundgrube an schönen ideen für geschenke, neue lieblingsstücke oder schönes für zuhause.




und wer es sich schon mal vormerken will - die ersten termine 2020 von tanja im ard buffet (immer um 12:15 Uhr): 07.01., 04.02., 03.03., 21.04., 12.05.

stirnband von tanja steinbach, aus: mein ard buffet strickbuch, 25g lala berlin lovely cashmere von lana grossa (60 % kaschmir, 25 % polyamid, 15 % schurwolle) 60 m / 25 g, col. 03 (erika), nadel #7, gestrickt am 24.12.2019

Dienstag, 24. Dezember 2019

meeeeehry christmas


frohe weihnachten euch allen und schöne tage mit familie, freunden, lieben menschen - lasst es euch gut gehen!

Samstag, 7. Dezember 2019

sissi, die kleine kaiserin


machs gut, kleine kaiserin. 
pummifreundin, weissschnäuzchen und sturköpfchen.

sissi van poppel 
*2009 07.12.2019

Montag, 25. November 2019

tanja steinbach: poncho-pullover


[werbung | pr-samplemal was neues wagen. bislang habe ich mich ja der poncho-kultur verweigert. als aber anfang september der poncho-pullover von tanja on air ging (im ard buffet vom 03.09.) hat mich das modell mit den angestrickten ärmeln sowie die möglichkeit es für größen jenseits von gardemass (1,68) und konfektion 36 anzupassen, schon sehr interessiert. 



was ich zudem auch immer spannend finde, ist das zusammen verstricken von unterschiedlichen qualitäten oder die kombination von dickem grundgarn mit einem dünneren beilauffaden. beim originalprojekt kombiniert tanja die benessere (so eine art flauschige luftmaschenkette um 2 sehr dünne trägerfäden) mit silk hair lusso, das zudem ein bißchen glanz & glitzer mitbringt. das ergebnis ist eine wirklich schöne, edle und eben flauschige textur.
da ich glanz und glitzer bei meiner grundfarbe (#12 rot) nicht wollte, habe ich mich für die silkhar print entschieden. die machts auch flauschig, softet aber das rot schön ab mit ihrem farbverlauf (#352 rot-aubergine-petrol).




wenn dann auch noch die maschenprobe gleich wunderbar passt, kanns auch schon direkt losgehen. das hebemachenmuster ist unterhaltsam und das "aufregendste" sind dann nur noch die randmaschen für den halsausschnitt und die seite, an der später zusammengenäht wird (nur eine naht).
zu guter letzt kommen noch die beiden armbündchen dran, fäden vernähen und fertig!




noch ein wort zur größe: die anleitung spricht von einer einheitsgröße, die die konfektionsgrößen 36-46 umfasst). meiner meinung nach funktioniert das auch. ich selbst bin 1,75 groß und kann es einfach nicht ausstehen, wenn mir sachen zu kurz sind. dazu kommt, dass mMn so ein poncho ein bißchen lässig sitzen sollte. 

zum vergleich: das modell wurde hier an einem modell mit konfektion 44/46 und 1,73 körpergröße fotografiert. bei ravelry seht ihr es hier an tanja selbst.

poncho-pullover von tanja steinbach, 400g benessere (45 % baumwolle, 32 % alpaka, 23 % polyamid, 125m/50g), col. 12 und 150g silkhair print (70 % mohair, 30 % seide, 400m/50g), col. 352 (beides lana grossa), nadel #7, gestrickt vom 08. september bis 19. november 2019.

das garn wurde mir von lana grossa für dieses projekt zur verfügung gestellt - vielen dank!

noch ein hinweis: an dem rot der benessere ist meine kamera beim grauen novemberlicht einfach gescheitert. aber ich denke, es ist ja alles trotzdem erkennbar ;)