Sonntag, 17. März 2019

messeplanung h+h cologne & die drei von der woll-wg

nur noch knapp 2 wochen bis zu einem meiner ganz persönlichen frühjahrs-highlights: die h+h cologne. h+h steht dabei für handarbeit und hobby und das ganze ist eine fach- und ordermesse für die branche. blogger_innen können sich dafür als medienvertreter akkreditieren und vor ort die kommenden trends und themen sichten.*

ich mag das ja sehr gerne: neues sehen und vielleicht auch testen ohne gleich in einen kauf- oder konsumzwang zu verfallen. außerdem treffen mit liebgewordenen freund_innen und bekannten, fachsimpeln und sich austauschen. so eine messe hat ja auch immer ein bißchen was von klassentreffen.




nachdem ich die ersten male nur für jeweils einen tag nach köln gondelte (gemäß dem motto: kurz und knackig), habe ich letztes jahr die zwei tage, die ich mir gönnte, so sehr genossen, dass ich nun nun nägel mit köpfen mache und mit katha/kitchener stories und lena/nala verstrickt eine messe-wg für die gesamten drei tage gründe. volles programm also - das wird so cool mit den mädels!

wie bei jeder messe ist gute vorbereitung das halbe messeleben. allerdings muss ich mich trotz viel messeerfahrung auch immer wieder selbst ein bißchen treten, um mir rechtzeitig und umfassend gedanken zu machen und zu planen. ein zu starres terminkorsett macht mich nämlich auch nicht glücklich. aber bei drei messetagen ist sicher zeit für beides: getaktete termine mit lieblings-marken und lieben freunden und zeit fürs stöbern abseits und ganz nach lust und laune.

falls ihr euren besuch auf der h+h gerade plant oder noch planen wollt, habe ich hier mal meine ganz persönlichen messe-besuchs-tipps zusammengepackt (die gelten übrigens für jede messe. und vor der h+h gönne ich mir noch beruflich die buchmesse in leipzig. ihr seht, ich bin gerade voll im messe-modus):

vor der messe:
  1. unterkunft organisieren (privat, hotel, ferienwohnung...je nach budget und möglichkeit)
  2. an- und abreise klären (zug, auto, flug... wo kann ich parken, wie genau komme ich zur messe hin und auch wieder weg, tickets buchen und auch die apps des öpnv runterladen)
  3. messekatalog besorgen und sichten. heutzutage sind das meistens apps, die alle aussteller, einen hallenplan und auch alle veranstaltungen verzeichnen. hier kann man sich schon vorab einen prima überblick verschaffen, was so geboten ist.
  4. persönliche messeziele überlegen: mit welchen ergebnissen möchte ich von der messe heimkommen? das könnte zum beispiel sein: neue trends aufspüren, kontakte finden für ein spezielles thema bzw. weiterbildung, netzwerken, kooperationspartner treffen, etc pp. das ist sicher immer wieder unterschiedlich. hat man aber die ziele konkretisiert, fällt das priorisieren der unterschiedlichen möglichkeiten vor ort viel leichter und auch der nächste punkt läßt sich viel konkreter angehen:
  5. termine, aber auch treffen, workshops, veranstaltungen: was findet wo statt, wen will und kann ich treffen? (siehe punkt drei und vier) am besten schon vorab die lieblingsgesprächspartner_innen anfragen und feste termine machen. lose verabredungen klappen meist nicht so gut. auch auf den social media-kanälen die augen offen halten, wer schon ankündigt, vor ort zu sein.** und alles interessante getreulich im kalender mit standnummern festhalten.
    mein pro-tipp: zeitpuffer fürs essen und fürs klo einplanen ;)
  6. eigene unterlagen, visitenkarten oder sonstiges material: visitenkarten sind inzwischen schon ein klassiker. je nach zielen und terminen könnte es sich aber auch empfehlen, weitere unterlagen dabei zu haben. oder vielleicht eine kurze vorstellung vorzubereiten. und nicht vergessen, auch die digitalen präsenzen aufzufrischen, die auf der visitenkarte genannt werden.
vor ort: 


dank kalender mit allen terminen und themen aus dem oben genannten punkt 5 seid ihr perfekt vorbereitet für eure messetage. neben diesem terminplan habt ihr am besten noch eure materialien aus punkt 6 dabei und genügend visitenkarten für alle neuen und alten kontakte. 
dazu kommt: smartphone, genügend akku (am besten ein externer, der auch aufgeladen ist), notizbuch und stift,  einen extra-beutel (kann man immer brauchen für produktproben, werbemittel o.ä.) sowie optional kamera, tablet, laptop (je nach bedarf). 
außerdem nicht vergessen: wasserflasche (oberstes messe-gebot: niemals dehydrieren!), snack für zwischendurch, kaugummis, taschentücher.
zwischen all den terminen und gesprächen empfiehlt es sich auch, immer mal wieder notizen zu machen: zu den gesprächen, unerwarteten fundstücken und eindrücken. 

und danach:

nach der messe ist zwar nicht unbedingt vor der messe, aber so ein bißchen was ist noch zu tun: material und (gesprächs-)notizen sichten, einen kurzen gruß an die neuen kontakte senden oder auch vereinbarte to dos abarbeiten.
außerdem für die nächste messe überlegen, was sich bewährt hat oder eben auch nicht. damit die nächste messe dann noch besser wird ;)

ich freu mich nun auf alle fälle schon mal vor: auf tolle termine, die coole woll-wg mit katha und lena sowie das wiedersehen mit lieben menschen - seid ihr auch da?

*kurzentschlossene blogger_innen können sich übrigens hier noch akkreditieren.

**julia-maria von feinmotorik hat heute beispielsweise ihren h+h terminplan veröffentlicht.

Sonntag, 3. März 2019

was kleines zwischendurch - für bad und küche

letzten montag habe ich es ja schon angekündigt: ich musste unbedingt die steinbachschen waschhandschuhe dazwischenschieben. hübsche kleine dinger, die lust auf farbspiele machen und auch noch praktisch sind. 


dabei brauchte ich einen durchlauf, um mit dem muster warm zu werden. an und für sich ist es nicht schwer, ich hatte nur den kopf ein bißchen voll mit arbeit und war nicht ganz bei der sache, aber jetzt läufts. zudem strickt es sich ja flott und man braucht ja auch gerne mal mehr davon, nicht nur einen. denn die farben und der hübsche dip-dye-effekt des musters verleiten zu den verschiedensten varianten und auch reste lassen sich prima unterbringen. 



ich stricke ja mit dem originalgarn: eine art baumwollschlauch (only cotton von lana grossa), habe aber auch noch ein einsames knäulchen baumwollgarn mit etwas glitzer im wolllager entdeckt, das ich gerne doppelt genommen verstricken will. eine freundin hat beispielsweise reine leinengarne rausgesucht, die dann mehr peeling-effekt versprechen (wir schicken uns gerade per whats-app unsere updates für die weitere waschhandschuh-garn-ideen).

noch ein ein tipp: #bakerstwine

überhaupt passen der märz und so ein bißchen wellness fürs zuhause gut zueinander. passend dazu und zu meiner vorliebe für selbstgestrickte haushalts-helfer hat ducathi heute übrigens eine sehr klasse anleitung für topflappen und ein küchen-händetuch veröffentlicht: baker´s twine (zur anleitung bei ravelry)
die sind richtig stylisch, dick und stabil. ein echter topflappen eben. beste gelegenheit, noch mehr baumwolle zu verstricken und frische farbe in den haushalt zu bringen.

waschhandschuhe, von tanja steinbach, only cotton von lana grossa (100% baumwolle), nadeln 4.5 und 4.0, gestrickt vom 26.02. bis 03.03.2019