Sonntag, 12. Mai 2013

samstagsprojekt


bevor ich hier die losen fäden wieder aufnehme (an was wird noch gestrickt, wie wars in amsterdam und wo bleiben die kompletten ergebnisse der umfrage?), gibt es heute nur eine impression des gestrigen tagesprojektes: die strickkette von a alicia aus der mollie makes #26.

freitag abend hat es mich ganz kurzfristig gepackt und ich habe die strickmühle und die tüte mit den wollerey-resten rausgesucht. ein gelb-oranges knäuelchen (leider weiß ich nicht, welche qualität es ist) wurde dann flugs verkurbelt (insgesamt werden 100 cm benötigt - und ehrlich gesagt, handstricken möchte ich das nicht unbedingt).
bei tageslicht haben sich dann die guten puzzlematten beim aufstecken der schlaufen bestens bewährt. und passende knöpfe (pink und weiß) fanden sich in der knopfbox. 
dank der strickmühle ein schnelles, schönes projekt, das ich gerne als geschenk im hinterkopf behalten werde.

der heutige sonntag glänzt hier mit april-wetter und wir gucken uns gemeinsam durch die fünfte staffel mad men (endlich mal). währenddessen ringe ich dem chittagong die eine oder andere reihe ab. (eigentlich sollte er heute fertig werden..., klappt wohl leider nicht so ganz).

aber ab morgen wird ja wieder gependelt und im zug gestrickt. da wird der chittagong wohl doch noch fertig - irgendwann.

Donnerstag, 9. Mai 2013

wollbindung goes re:publica



am dienstag haben daniela und ich unserem vortrag auf der re:publica gehalten. die hütte war voll (sicherlich mit ein paar besuchern, die sich bereits für den nachfolgenden vortrag interessierten ^^), aber wir haben es doch geschafft, das thema zu platzieren und die zuhörer zu interessieren.







das ist eine willkürliche, bunte mischung der unterschiedliches tweets während des vortrags. sicherlich hätte man die 30 minuten mannigfaltig füllen können. wir haben uns für einen soziologischen ansatz entschieden mit fokus darauf, wie das internet das crafting verändert und damit auch die wahrnehmung unseres hobbies in der öffentlichkeit. die präsentation funktioniert vornehmlich mit tonspur, vermittelt aber zumindest einen eindruck von dem, was wir vorgestellt haben.

am nächsten tag hatten wir noch ein interessantes gespräch mit einer mitarbeiterin von burda und heise hat überraschend ausführlich (mit ein paar nicht ganz korrekten details) darüber berichtet:
crafting ist mehr als neue handarbeit

inzwischen setzt sich das alles ein bißchen bei mir (hey - ich stand bei der re:publica auf der bühne und habe 300 leuten was erzählt! und das mache ich nicht täglich.) und ich muss gestehen, dass ich die kreise, die es nun zieht ein bißchen unterschätzt habe. dennoch bin ich froh, dass daniela und ich das gewagt, geplant und durchgezogen haben und ich denke auch, dass es gut war, das thema mal in diesem rahmen zu setzen. 

ich bin gespannt, wie es nun weitergeht und wünsche mir auch, dass es im nächsten jahr wieder eine session zum thema geben wird - zumindest der me made mittwoch steht schon in den startlöchern.

Dienstag, 30. April 2013

kunst am hals


nach dem ganz gefuddel mit dem vermaledeiten chittagong brauchte ich eine instant-strickerei: man nehme also dicke nadeln #10, nicht mehr als 100m wolle und einen fernsehabend. heraus kommt dann kunst am hals aka uruboro von stephen west.
ich finde die idee ganz lustig, zwischen den zöpfen nur noch die reste der fallmaschen zu haben und drapiert kann das gute stück durchaus für den einen oder anderen ausgang taugen. allerdings ist es weit entfernt von alltagstauglich (vielleicht könnte ich es noch füttern...?). richtig testen werde ich das dann im herbst, wenn die witterung wieder nach mehr wärmendem verlangt. und nun widme ich mich wieder den letzten 27g vom chittagong. grml.

uruboro von stephen west, aus malabrigo book 4, 150g malabrigo rasta, col. coronilla, nadel #10, gestrickt am 29. - 30. april 2013.

ABER AUCH
das panel von daniela und mir hat es dank daniela sogar in die zeitung geschafft:
http://www.ksta.de/netzwelt/koeln-auf-der-re-publica-frau-elise-haekelt-fuers-netz,16126778,22587520.html
morgen geht es final der präsentation an den kragen und dann hoffe ich, dass ich bis nächsten dienstag nicht noch die krise kriege.

Montag, 29. April 2013

häkeltest


der erste urlaubstag startete erstmal mit einem arzttermin. mein heuschnupfen ist in diesem jahr so heftig, dass ich meine medikamente neu einstellen muss. fürs wartezimmer hatte ich mir ein resteknäulchen noro kureyon eingepackt und die anleitung für die granny square purse aus dem buch crochet noro. dafür braucht man insgesamt 4 knäule, eines davon in einer kontrastfärbung. 3 habe ich im hiesigen lager, fehlt also noch eines für den kontrast. aber bevor ich richtig loslege (und in das fehlende knäuel investiere), wollte ich erst einmal eins zur probe versuchen: genau das richtige fürs wartezimmer. hat auch soweit gut geklappt und ich schreibe mir mal das noro-knäuel auf meinem imaginären einkaufszettel für amsterdam - wäre ja auch ein hübsches souvenir. allerdings habe ich mal wieder festgestellt, was ich am häkeln nur so bedingt mag und einfach nicht gut kann: die terminologie. 
statt der einfachen stäbchen (dc) habe ich nämlich prompt doppelte (liegt bei double ja auch irgendwie nahe) gehäkelt. naja, besser, ich merke das jetzt, als später. und spaß macht es ja trotzdem.

Sonntag, 28. April 2013

bienenfleißig und ein rückschlag


an diesem wochenende war daniela von gemacht mit liebe bei mir und wir haben an unserem panel auf der re:publica gearbeitet. da wir nur 30 minuten zeit haben werden, mussten wir einiges am material und den bereits vorbereiteten inhalten kürzen oder gar ganz rausschmeißen, aber das hilft auch, sich auf das wesentliche des themas zu fokussieren und wir beide haben ein gutes gefühl, dass unser vortrag auch für alle, die kein faible für das crafting haben (kaum vorstellbar) spannend wird. der samstag nachmittag und heute vormittag war dann randvoll gefüllt mit inhalten, präsentation, texten und zahlen.

(aber natürlich habe ich sie erstmal nach der ankunft ins lieblingswolllädchen geschleppt - ein bißchen entspanntes stöbern bevor wir uns in die harten fakten stürzten ^^)

bevor ich am donnerstag nach amsterdam aufbreche (4 tage tapetenwechsel!), muss noch unsere präsentation finalisiert werden, aber nachdem ich daniela heute zum zug gebracht hatte, bin ich erstmal auf der couch total erschöpft zusammengesunken und habe mir alle 4 folgen von the great british sewing bee gegeben. immerhin kann ich behaupten, dass es zur vorbereitung gehört und es glaubt mir sicherlich kein mensch, dass das so unglaublich spannend ist, wer weiterkommt und wie es weitergeht, dass ich einfach nicht aufhören konnte. und es ist unheimlich inspirierend:
zur webseite der great british sewing bee und hier gehts zu tillys blog, der ebenfalls lohnenswert ist.

ein bißchen gestrickt wurde auch, nur dummerweise (und so langsam glaube ich, dass der blöde chittagong unter keinem günstigen stern steht), ist mir meine ausgeliehene 1,50m-nadel beim übergang zum seil gerissen. gerade stricke ich mühselig und langsam auf eine ersatznadel um. aber das dumme ding frisst nicht nur meine nerven, sondern nun auch material. hmpf! dabei will ich nur noch fertig werden...

Sonntag, 21. April 2013

sonntagnachmittagsstunden

gerade sieht es hier so aus:


ich brüte über den vorbereitungen für die re:publica und werte die umfrage final aus.
innerhalb nur einer woche waren es schon 206 komplette antworten und jetzt clustere ich nach altergruppen und anderen dingen. dazu gibts tee und kekse; außerdem stupsende kaninchen. die mögen es nämlich nicht, wenn unterm tisch, wo sie bevorzugt liegen noch meine füße anzutreffen sind. aber wir arrangieren uns irgendwie.

außerdem falte ich mal wieder: 

schweine und seerosen
rose an christrose
leider klappt es bei manchen versuchen noch so gar nicht, aber ich arbeite mich langsam voran. und spass macht es allemal. aktuelles ziel ist immer noch diese verflxte noni-blüte, die sich allerdings arg kapriziös gibt und bei den letzten beiden faltschritten jede kooperation verweigert.


außerdem verharre ich immer noch im ein-projekt-status und stricke am chittagong. das knäuel wird dabei nachweislich kleiner - immerhin - , nur dummerweise geht es einfach noch nicht zu ende.

allerdings werfen große ereignisse ihre schatten voraus: anfang mai geht es erstmal nach amsterdam inkl. wollläden und rijksmuseum und wohnen auf einem hausboot, bevor ich nach berlin zur re:publica weiterreise. dafür muss ich mir jedoch noch ein reiseprojekt ausgucken, denn der chittagong wird dafür nicht mehr reichen (oder er wird sogar vorher noch fertig!).