Sonntag, 7. März 2010

neues




neues gibt es im lager und auf den nadeln.
ganz ungeplant, aber umso herzlicher begrüßt, die drei neuen aus der kategorie: socks, socks, socks. von oben nach unten im schnelldurchlauf:
01. das überraschungsgeschenk von wiebke: opal blätterwald - mein erster strang aus der handgefärbt-kollektion von opal und genau meine farben (für das foto kurzerhand verknäult).

02. der dritte und eigentlich letzte strang aus dem 3-monats-sock-club von the knitting goddess
in der farbe crocus und mit 20% bambus (ich hab aber schon wieder für drei monate verlängert)

03. ein strang fairy feet (50% merino, 50% tencel superwash) von sheepaints, der mich von der verlegenheit befreit, langweilige graue socken stricken zu müssen, denn mit dieser farbe und diesem glanz und dieser weichheit werden das nun die schönsten grauen socken der welt. und ich habe gleich mal voll elan gewickelt und angeschlagen (die grauen socken werden nämlich schon lang gewünscht).

für das muster habe ich mich von den heelless sleeping socks aus dem buch knitting vintage socks inspirieren lassen. ich wollte ein einfaches muster nur mit rechten und linken maschen, aber dieses paar wird natürlich eine richtige ferse bekommen und das muster wird auch nur vorne gestrickt.
also eher schlicht insgesamt, aber ich denke, dass das garn das gut verträgt.

und nach langer abstinenz habe ich auch wieder richtig lust auf socken.

Samstag, 6. März 2010

ziellinie



in den letzten minuten des olympischen eishockey-finale ist auch die schwarze tunika über die ziellinie geschliddert. nach 9 monaten kann man sie ja schon als gut abgehangen bezeichnen ^^
die letzten 70 reihen habe ich also am letzten olympischen tag in einem wahren marathon gestrickt und zu guter letzt hat auch mein handgelenk ein wenig gemault, aber es war ja auch ein sportliches ziel, das ich erreichen wollte.
auf dem bügel sieht sie eher unspektakulär aus, aber angezogen macht sie genau das richtige her - jetzt kann also der frühling kommen.

ajouré sweater (modell #2) aus filati handstrick 37, 700g savanna (60% baumwolle, 20% leinen 20% viskose) von zitron in schwarz, nadeln 3.5, gestrickt vom 28.05.2009 - 28.02.2010.

Sonntag, 28. Februar 2010

photo finish

während es immer noch 2:2 beim olympischen eishockey-finale steht, habe ich wirklich noch die tunika über die ravelympische ziellinie gebracht. wow - ich bin total platt und so glücklich =)
und sie paßt und ist fertig und es ist einfach wunderbar!

red & bulky II


endlich gewaschen, getrocknet und in szene gesetzt: die dicke kuschlige.
wie schon gesagt, ein ad-hoc-projekt und dank olympia und dicken nadeln schnell fertig geworden.
ich habe auch das gefühl, dass mir das projekt wirklich gut getan hat: ärmel einsetzen, blenden anstricken und überhaupt das ausarbeiten hat generell deutlich an schrecken verloren.
prinzipiell habe ich ja immer was zu mäkeln an den eigenen strickstücken: da könnten maschen gleichmäßiger, der ausschnitt weniger weit oder die schultern schmaler sein, aber trotzdem bin ich doch zufrieden und freue mich auf zahlreiches ausführen, anziehen und einkuscheln, denn ich habe besonders bei diesem projekt viel gelernt: über mich, über das stricken, das fertig werden und auch das "gut sein lassen" ohne schlampig zu werden.

und weil auch schon danach gefragt wurde, hier nun die daten und fakten:

kurzärmelige strickjacke aus lang yarns denim 170 (modell 8), 650g largo (30% schurwolle, 20% alpaca, 24% viscose, 25% acryl) von lang yarns, col. 746.0060 (rostrot), nadeln 6 und 7, gestrickt vom 06. - 24.02.2010.

Freitag, 26. Februar 2010

fast wie in der schweiz



meine nähmaschine kommt ja nicht zu großen ehren. aber gestern lachte mich das blaue stöffchen so an (und die geneigte leserin wird wissen, wo), dass ein meter einfach mit musste.
heute nun wurden ganz flugs zwei kisssen fabriziert (aufgrund fehlender reißverschlüsse mit überschlag) und ab sofort kann man sich auf dem roten sofa den ganz persönlichen schweizer gefühlen hingeben.

Donnerstag, 25. Februar 2010

red & bulky

schon seit letztem herbst lachte mich die kurzärmelige strickjacke aus largo von lang yarns im hiesigen wollladen an und ich hatte unbändige lust auf dicke nadeln und dicke wolle (wahrscheinlich, weils so kalt war). aber ich war vernünftig (von wegen großprojekt und ich brauch eh so lang und sowieso keine zeit und anderes zu stricken usw. usf) bis anfang februar. dann war nämlich die wolle reduziert und gerade noch genug in meiner lieblingsfarbe da. und was mach ich? ich werfe alle bedenken über bord und greife zu.
und seit gestern ist sie wirklich und wahrhaftig fertig - ich finds unglaublich. okay, bei nadeln #6 und 7 ist das stricken nicht die wahnsinnige herausforderung, aber sogar das blenden anstricken, knöpfe annähen und ärmel einsetzen hat spaß gemacht. das garn war auch perfekt für felted joining (danke lena!) und somit war das vernähen der letzten enden ein kinderspiel.
gestern nachmittag habe ich sie noch ausgeführt, abends dann ins wollprogramm befördert und jetzt trocknet sie brav vor sich hin. deshalb nur ein detailsfoto - mehr bilder dann vom wirklich trockenen zustand.

Montag, 22. Februar 2010

müde hasen

bleaklow done



Größere Kartenansicht

falls meine schwester mal in england wandern gehen sollte (z.B. am bleaklow haed (kartenausschnitt), hätte sie zumindest mit bleaklow den passenden begleiter.
das gute stück in dunkelviolett ist ein kombiniertes weihnachts-/geburtstagsgeschenk und ich habe mich sehr bemüht, es noch vor dem frühjahr fertig zu stricken. dummer- bzw. interessanterweise ist es mir gelungen, die letzten 30 reihen des rückenteils mindestens 5x zu stricken. es ist kaum zu glauben, wieviele fehler ich/man bei drei verzopfungen, einem nadelwechsel (von #4.5 auf #4) und 5 ärmelabnahmen machen kann. aber das gute daran: die wolle macht alles anstandslos mit und das vorderteil lief dann wie am schnürchen - kein wunder: inzwischen konnte ich alles auswendig.

nun hoffe ich nur noch, dass er/sie/es paßt - morgen wird verschickt.


bleaklow von louisa harding, 250g merino+ superwash von lang yarns, nadeln 4 und 4.5, gestrickt vom 15.01 - 21.02.2010.

nachtrag am 07.03.2010: die schwester ist sehr glücklich ^^

UND
an dieser stelle noch ganz herzlichen dank für die lieben kommentare zu daybreak! er wird nicht zur adoption freigegeben (sorry, andrea ^^), denn er macht sich super um den hals - schon ein neues lieblingsstück. und die malabrigo lace ist an weichheit kaum zu übertreffen, allerdings war meine garnwahl schon am unteren ende der noch empfehlenswerten garnstärke.

Sonntag, 21. Februar 2010

day has broken


manchmal braucht es einfach ein paar stunden strickzeit am stück und dann gehts plötzlich ganz fix. und die olympischen winterspiele (ja, ich bin süchtig) sind da willkommenes rahmenprogramm. daybreak ist nun das dritte tuch (nach da vinci und palatina), das wirklich und wahrhaftig fertig geworden ist und ich bin schon ein bißl stolz darauf.
und obwohl mich am schluß die elendiglich langen reihen immer furchtbar ärgern, habe ich schon wieder lust auf ein neues tuch-projekt (genug wunschmodelle sind ja auf der liste).
aber zunächst soll noch das eine oder andere großprojekt hier fertig werden und der urlaub nächste woche verspricht unter anderem viel, viel strickzeit.

#daybreak von stephen west, 25g malabrigo lace (col. sunset) und 32g noro cashmere flavour, nadeln 3.5, gestrickt vom 28.12.2009 - 20.02.2010.