Dienstag, 4. Oktober 2011

ich stricke mir ein festival

als stricker gehört man ja bisweilen zu den kuriositäten des kollegialen alltags. so fragte heute eine kollegin vorsichtig nach, ob ich denn 'wirklich' zu einem strickfestival gefahren wäre in meinem urlaub. ich habe ihr dann noch verraten, dass ich auch schon mal auf einem spinn-workshop war.
auch der mann war in der letzten woche etwas ratlos, wenn er gefragt wurde, was denn die frau da die ganze zeit mache im urlaub auf fanø. 
und dabei ist es doch so einfach: stricken und schwelgen. viel stricken und viel schwelgen. und dazu das schönste ende der mir bekannten welt genießen: ein haus in den dünen mit meerblick (danke an claudia für das sichere händchen beim buchen), 3 tage wolle satt und dazu noch 8 tage perfektes sonnenwetter.


beutetechnisch war ich sehr, sehr brav und habe nur für ein großprojekt eingekauft: 500g dunlin in petrol und grau für eine runakjole, außerdem 100g merino-alpaka in grau und ganz zuletzt sind mir noch 100g rustik beim discounter zugelaufen. außerdem ein dänisches strickheft mit einem tollen shawl und einigen weiteren hübschen sachen.


und eine virtuelle projektliste für fanø 2013 gibt es auch schon: #2, runakjolle und super karlas fantastiske ønskekappe sollen dann mit. 
eigentlich ist so ein zwei-jahres-plan nicht das dümmste...
und wenn es in zwei jahren wieder irgendwie klappt, dann bin ich wieder mit dabei. und bis dahin stricke am fanøprojektplan und knuspere am zimt-knäckebrot - lecker