


neues gibt es im lager und auf den nadeln.
ganz ungeplant, aber umso herzlicher begrüßt, die drei neuen aus der kategorie: socks, socks, socks. von oben nach unten im schnelldurchlauf:
01. das überraschungsgeschenk von wiebke: opal blätterwald - mein erster strang aus der handgefärbt-kollektion von opal und genau meine farben (für das foto kurzerhand verknäult).
02. der dritte und eigentlich letzte strang aus dem 3-monats-sock-club von the knitting goddess
in der farbe crocus und mit 20% bambus (ich hab aber schon wieder für drei monate verlängert)
03. ein strang fairy feet (50% merino, 50% tencel superwash) von sheepaints, der mich von der verlegenheit befreit, langweilige graue socken stricken zu müssen, denn mit dieser farbe und diesem glanz und dieser weichheit werden das nun die schönsten grauen socken der welt. und ich habe gleich mal voll elan gewickelt und angeschlagen (die grauen socken werden nämlich schon lang gewünscht).
für das muster habe ich mich von den heelless sleeping socks aus dem buch knitting vintage socks inspirieren lassen. ich wollte ein einfaches muster nur mit rechten und linken maschen, aber dieses paar wird natürlich eine richtige ferse bekommen und das muster wird auch nur vorne gestrickt.
also eher schlicht insgesamt, aber ich denke, dass das garn das gut verträgt.
und nach langer abstinenz habe ich auch wieder richtig lust auf socken.
während es immer noch 2:2 beim olympischen eishockey-finale steht, habe ich wirklich noch die tunika über die ravelympische ziellinie gebracht. wow - ich bin total platt und so glücklich =)
und sie paßt und ist fertig und es ist einfach wunderbar!

endlich gewaschen, getrocknet und in szene gesetzt: die dicke kuschlige.
wie schon gesagt, ein ad-hoc-projekt und dank olympia und dicken nadeln schnell fertig geworden. ich habe auch das gefühl, dass mir das projekt wirklich gut getan hat: ärmel einsetzen, blenden anstricken und überhaupt das ausarbeiten hat generell deutlich an schrecken verloren.
prinzipiell habe ich ja immer was zu mäkeln an den eigenen strickstücken: da könnten maschen gleichmäßiger, der ausschnitt weniger weit oder die schultern schmaler sein, aber trotzdem bin ich doch zufrieden und freue mich auf zahlreiches ausführen, anziehen und einkuscheln, denn ich habe besonders bei diesem projekt viel gelernt: über mich, über das stricken, das fertig werden und auch das "gut sein lassen" ohne schlampig zu werden.
und weil auch schon danach gefragt wurde, hier nun die daten und fakten:
kurzärmelige strickjacke aus lang yarns denim 170 (modell 8), 650g largo (30% schurwolle, 20% alpaca, 24% viscose, 25% acryl) von lang yarns, col. 746.0060 (rostrot), nadeln 6 und 7, gestrickt vom 06. - 24.02.2010.
schon seit letztem herbst lachte mich die kurzärmelige strickjacke aus largo von lang yarns im hiesigen wollladen an und ich hatte unbändige lust auf dicke nadeln und dicke wolle (wahrscheinlich, weils so kalt war). aber ich war vernünftig (von wegen großprojekt und ich brauch eh so lang und sowieso keine zeit und anderes zu stricken usw. usf) bis anfang februar. dann war nämlich die wolle reduziert und gerade noch genug in meiner lieblingsfarbe da. und was mach ich? ich werfe alle bedenken über bord und greife zu.
und seit gestern ist sie wirklich und wahrhaftig fertig - ich finds unglaublich. okay, bei nadeln #6 und 7 ist das stricken nicht die wahnsinnige herausforderung, aber sogar das blenden anstricken, knöpfe annähen und ärmel einsetzen hat spaß gemacht. das garn war auch perfekt für felted joining (danke lena!) und somit war das vernähen der letzten enden ein kinderspiel.
gestern nachmittag habe ich sie noch ausgeführt, abends dann ins wollprogramm befördert und jetzt trocknet sie brav vor sich hin. deshalb nur ein detailsfoto - mehr bilder dann vom wirklich trockenen zustand.