Sonntag, 26. Oktober 2014

es ist ein elefant - mit quellen





schon im märz wurde mir ein kleiner elefant in meine facebook-timeline gespült: gehäkelt nach einer französischen anleitung. damit mir der kleine kerl nicht verloren geht, habe ich ihn auf meiner pinnwand geteilt und prompt vergessen. gsd hat sich ein guter freund von mir hier in wiesbaden prompt in ihn verguckt und für seine kleine nichte gehäkelt. somit gebührt ihm schonmal ein großer dank für das ausprobieren, testen und überhaupt (danke d.!)
und am letzten mittwoch gab es nun mal abends einen kleinen elefantenworkshop für mich bei ihm: ein unterhaltsamer abend außer haus, ich wurde hochherrschafltich bekocht und dann gings ans elefantenhäkeln. die grundlagen waren schnell erklärt (welche abkürzung bedeutet was und wie ist es gemeint in der ausgeschriebenen anleitung). und dann gings immer in runden rundherum.

ich hatte eine graue merino aus dem lager genommen und sehr fest verhäkelt. und da mir das prinzip mit den festen maschen nur so halb klar ist, habe ich prompt einen elefanten mit einem besonderen feature gearbeitet: er hat quasi häkelringel (da ich bei den festen maschen immer nur durch das hintere füßchen der maschen gehäkelt hab). gefällt mir aber sehr gut und deshalb blieb das so.
am ende des abends war ich schon fast an der stelle, wo der teil für den rüssel abgetrennt wird und dann geht es schon fast an die füße.

freitags beim meet to knit waren dann alle füße und der der rüssel dran. und ich hatte auch schon die ohren und die bauchdecke extra gehäkelt. dann muss nämlich erst mal gestopft werden.
und weil ich öfter danach gefragt werde: ich nehme als stopfwolle immer das innenleben der günstigsten ikea-kissen. hier steht immer eins rum mit aufgeschnittener ecke und damit werden julekule und alle anderen sachen bei bedarf gestopft. funktioniert prima.

nach dem stopfen wurde die bauchdecke eingenäht, die ohren positioniert und angenäht und mit stecknadeln die augen erst mal probeweise gesetzt. und da ich so viel spaß daran habe, ihn immer wieder anders gucken zu lassen, habe ich ihm die augen noch nicht aufgestickt. kommt noch...

inzwischen weiß ich auch, dass dieser spezielle kleine kerl eigentlich aus japan kommt und es die anleitung auf englischfranzösischdänisch und spanisch gibt. falls euch also die eine oder andere sprache mehr liegt, es gibt da eine menge möglichkeiten. zudem ist die anleitung richtig gut gemacht, mit bildern illustriert und man hat den dreh nach kurzer zeit schon raus. und das ergebnis ist einfach zu knuffig.

eigentlich wollte ich ihn ja gerne in rot häkeln, denn als kleines kind hatte ich einen roten elefanten (leider war nicht mehr genug rote merino da und extra was kaufen wollte ich dann doch nicht). aber wer weiß, es wäre ja auch eine kleine elefantenherde denkbar. und grundsätzlich sieht er sicher in jeder farbe großartig aus.

gehäkelter elefant von lchisachi cushima, ca. 60g soft merino von wolle roedel in hellgrau, nadel 3.5, gehäkelt vom 22.-24.10.2014

Kommentare:

  1. Ist der niedlich geworden. Ich glaube den muss ich auch mal ausprobieren. Danke für den Hinweis.
    LG Barbara

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  2. Der ist aber wirklich total niedlich.
    Jeder sollte so einen Häkelelefanten haben.
    LG und einen guten Start in die neue Woche,
    Anja

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  3. lunacy, recht hast du! für mehr elefanten - erzaubert wirklich jedem ein lächeln aufs gesicht =)

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  4. Ich bin Fan von deinem Häkelelefanten! Der ist wirklich süß geworden!

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