Samstag, 12. Juli 2014

wiesbaden, gestern







die woche endete noch mit einer odyssee gestern abend: 48 liter niederschlag innerhalb von einer stunde legten die kanalisation einfach lahm. und da wiesbaden, das nizza des nordens, wie auch rom aus einem haufen hügel besteht, fließt natürlich alles nach unten und sammelt sich am tiefsten punkt. dies waren in der innenstadt gestern das nerotal, die taunusstrasse, der kranplatz, saalgasse...(und das sind nur die orte in der innenstadt, die ich gesehen habe. in naurod, sonnenberg, am kurhaus ging es auch hoch her). 
dummerweise muss ich auf meinem nachhauseweg genau diese neuralgischen punkte an irgendeinem ort überqueren, damit ich anschließend auf den neroberg komme, hinter dem wir wohnen.

kurz: es war abenteuerlich. mittendrin bin ich barfuß durch das wasser und habe dabei schwer gehofft, nicht in irgendwas reinzutreten. hat dankenswerterweise geklappt. und heute fällt der angedachte ausflug in die stadt aus. ich bleibe lieber auf dem berg.

für morgen sind weitere gewitter angesagt. ich hoffe mal, dass das dann wieder glimpflicher abgeht.

Kommentare:

  1. Wahnsinn. Sonnenberg hat es wohl auch heftigst erwischt. Ich wohne in Breckenheim, außer der Matschgrube, in die sich unsere Baustelle im Hof verwandelt hat, hab ich nicht viel davon mitbekommen...

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  2. die sonnenberger war wohl auch gesperrt und von rambach habe ich auch schlimme bilder gesehen. ich hätte nie gedacht, dass 2 heftige regenfälle ausreichen...und gerade regnets schon wieder -.-

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