Sonntag, 5. März 2017

wie man mehr strickt - wenn man dann mal strickt


der februar war nicht nur blogtechnisch, sondern auch stricktechnisch eher übersichtlich. außer einer mütze wurde nix fertig, dafür aber ein neues testgestrick und ein paar socken angeschlagen. 
dabei strickte ich gar nicht so unmotiviert, allerdings doch recht unproduktiv vor mich hin. ganz passend dazu lief mir just der blogbetrag von ann bei mason-dixon knitting über den weg: how to knit more: 2 field-tested strategies


da wurde ich doch gleich hellhörig. sollte es so einfach sein? einfach mehr stricken mit ein bißchen umorganisieren? anns ideen dazu sind dabei so einfach, wie clever. 

1.) mindestens 3 projekte: für jeden geistes- und gemütszustand eines (also ausgeschlafen vs. mindless) sowie stricken mit festen endterminen.

2.) die allgegenwärtigkeit der strickprojekte: ann hat ihre strickprojekte beispielsweise im haus verteilt (beim fernsehen oder in der küche) und nutzt damit jede freie minute, gemäß dem motto jede masche zählt.

und was soll ich sagen, wenn man sich diese beiden, bzw. drei schlichten grundsätze mal zu herzen nimmt, dann geht auch was vorwärts.

aktuell erfüllen schon allein zwei projekte alle voraussetzungen. da wären einmal die socken aus der frischen "stricken macht glücklich"-färbung sowie ein teststrick. letzteres, ein langgezogener, trapezförmiger shawl mit streifen und lace-teilen, ist das perfekte projekt für jeden gemütszustand (streifen gehen immer, während der lace-teil - sagen wir mal - durchaus herausfordernd ist) und (!) es hat eine deadline ende märz. somit ist es auch mein stetiger begleiter. und in den zeiten, wo es dann nur einfach sein muss beim stricken, kommen eben die socken dran.

klappt schon ganz gut. wenn nicht der job und die aktuellen überstunden wären. aber das geht ja auch wieder vorbei. und bis dahin stricke ich halt einfach nach mason-dixon, denn: jede masche zählt.

Kommentare:

  1. Auch bei mir war der Februar stricktechnisch eher mau. Aber Stricken ist doch ein Hobby, muss ich mir da wirklich Endtermine setzen und mich stressen - ich sage definitiv "Nein".
    LG
    Ingrid

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    1. Grundsätzlich gebe ich Dir da absolut recht. Allerdings ging ja gar nix mehr vorwärts. Das frustriert mich dann und macht mich noch langsamer. Da greifen dann solche Tricks durchaus.
      Und wenn mal wieder was Neues fertig wird, machts doch mehr Spass ;)

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  2. Mein Problem ist momentan leider eher, dass ich selbst für simple Projekte zu unkonzentriert bin! Ich habe in den letzten Tagen alles doppelt gestrickt, weil ich immer wieder Fehler bei einem simplen Fair Isle-Muster gemacht habe...da hilft dann auch die beste Projekte-Planung nichts! ;-)

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  3. Ha, so mache ich das schon immer. Außer dass sich die "mindestens drei" Projekte meist im zweistelligen Bereich bewegen ... Dadurch entsteht dann auch öfter mal der Eindruck, dass nichts fertig wird.

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