Montag, 1. Juni 2015

bloggen und stricken in wiesbaden

foto links (c) rainer eidemüller

stricken ist ja ein eher ortsunabhängiges tun. ein umstand, der es mir so einfach macht, dieser besten aller (freizeit)beschäftigungen ausgiebig zu frönen. stricken läßt es sich wo man steht und geht oder eben wohnt. wiesbaden, meine heimat seit mehr als 10 jahren, spielt deshalb hier im blog eher keine rolle. nur bei meinen lieblingswolllädchen, das hier gleich um die ecke in einem der zahlreichen wiesbadener vororte residiert, spielt der lokale faktor dann doch eine große rolle. was gibt es denn besseres, als auf dem weg zum samstagseinkauf eine gut geführte, immer sprudelnde wollquelle zu haben, noch dazu mit einer so netten inhaberin?

heute allerdings rückt der wiesbaden-faktor hier mal so richtig ins rampenlicht. das hiesige stadtmagazin sensor hat sich nämlich in seiner juni-ausgabe mit blogs und bloggern in wiesbaden beschäftigt. insgesamt 5 blogger wurden dafür kurz interviewt, und was soll ich sagen? neben kochen, krimis, kunstgeschichte und lifestyle war stricken anscheinend kurios genug. 

als chronisch neugieriger mensch und getreu dem motto "immer schön die komfortzone verlassen" habe ich bei der interviewanfrage kurzentschlossen zugesagt. zwar sind im text nun zwei sachen drin, die so ja mal gar nicht stimmen, aber immerhin kommt das wort "yoga" auch nicht vor und insofern bin ich ganz zufrieden. 
die sache mit den fotos war dann schon aufregender. typisch und auch ein bißchen verrückt sollte es sein. nachdem ich mir nun ja keine stricknadeln in den dutt stecken kann (zu kurze haare) und der fotograf auch noch eine kaninchenallergie hatte (das wär dann wohl lustig geworden im hiesigen wohnzimmer), fragte ich kurzentschlossen bei anne im handgemacht aka lieblingswolllädchen nach, ob ein lokaltermin fürs foto bei ihr im laden möglich wäre. und großartig wie sie ist, hat sie auch gleich zugesagt (1000 dank nochmal!)

so durfte ich also im laden showstricken - am nimbus. das handgemacht bot dafür den perfekten rahmen, viel wolle (klar!) und eine tolle atmosphäre (habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich den laden einfach mag?). 

und deshalb gibts seit heute ein foto und einen text über die wollbindung als wiesbadener strickblog im stadtmagazin (auf seite 6 in der pdf-ausgabe) - so kanns also gehen mit dem stricken und dem bloggen. 

übrigens: von den vorgestellten 5 blogs kannte ich nur noch 2 weitere, nämlich giovanna vom stadtblogozin, die auch das blogger breakfast organisiert und christie von asausagehastwo, die ich noch nicht persönlich kennengelernt habe, die aber eine freundin von freunden ist (hier hoffe ich ja noch auf eine essenseinladung).

Kommentare:

  1. Aaah, Handgemacht ist auch mein Lieblingswollladen hier in Wiesbaden. Endlich mal jemand, der den gleichen Wollgeschmack wie ich hat - nur am gleichen Farbgeschmack müssen wir noch arbeiten ;-)

    Toller Beitrag über dich, aber schimpfen muss ich doch: warum ein Stricktreff in Frankfurt? Sowas brauchen wir in Wiesbaden! ;-)

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  2. Heute bin ich endlich dazu gekommen, den ganzen Artikel zu lesen! Supercool geworden, und das Foto von Dir gefällt mir auch sehr gut! Haben Dich Leute in Deinem Bekanntenkreis darauf angesprochen?
    Die Beiträge über die anderen Blogger fand ich auch sehr schön und der Sausage-Foodblog hat jetzt eine neue Leserin!
    Viele Grüße

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  3. ihr lieben, vielen dank für die kommentare!

    ja, ich wurde angesprochen. netterweise aus ganz unstrickiger ecke.
    ich war ganz überrascht wie gut das im freundes- und bekanntenkreis so ankam.
    sollte man also öfter machen, das mit der komfortzone ;)

    und @maree/ @ katy: stricken in wiesbaden ist ja durchaus möglich - das sollten wir im auge behalten.

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